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Ein Bild auf 5min.at zeigt den Stau auf der A2 Südautobahn kurz vor der Raststation.
Die ASFINAG erhielt vom Verkehrsministerium den offiziellen Bauauftrag.

ASFINAG erhält Auftrag für A9-Ausbau: Dritte Spur südlich von Graz fix

Nach jahrelangen Diskussionen, politischen Debatten und Studien ist nun eine zentrale Entscheidung gefallen: Die A9 Pyhrnautobahn südlich von Graz wird ausgebaut. Die ASFINAG hat den offiziellen Auftrag erhalten.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(307 Wörter)

Der betroffene Abschnitt zählt zu den am stärksten belasteten Straßen der Steiermark. Täglich sind hier rund 78.000 Fahrzeuge unterwegs, Tendenz steigend. Vor allem im Früh- und Feierabendverkehr kommt es regelmäßig zu Staus. Pendler, Unternehmen und Transportdienste spüren die Auswirkungen seit Jahren.

Dritte Spur soll Entlastung bringen

Geplant ist eine zusätzliche Fahrspur auf der rund 12,5 Kilometer langen Strecke. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen. Der Ausbau gilt als die derzeit sinnvollste Lösung, nachdem verschiedene Varianten geprüft wurden. Bis es tatsächlich losgeht, wird allerdings noch Zeit vergehen, so aus einem Bericht des ORF. Großprojekte dieser Dimension benötigen umfangreiche Vorarbeiten und Genehmigungsverfahren. Dazu zählen unter anderem Umweltprüfungen sowie die Abstimmung mit Grundstückseigentümern. Insgesamt müssen rund 600 Grundstücke von etwa 140 Eigentümern berücksichtigt werden. Der geplante Baustart liegt aktuell bei 2031, die Fertigstellung wird für Ende 2033 oder Anfang 2034 angepeilt. Für das Projekt sind rund 120 Millionen Euro veranschlagt. Damit zählt der Ausbau zu den bedeutenden Infrastrukturvorhaben der kommenden Jahre in der Steiermark.

Langer Weg bis zur Entscheidung

Die Diskussion rund um den Ausbau der A9 reicht viele Jahre zurück. Immer wieder wurde die Notwendigkeit betont, insbesondere aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens und der wachsenden Zahl an Betrieben entlang der Strecke. Gleichzeitig gab es auch Gegenwind: 2021 wurde das Projekt vorübergehend gestoppt, unter anderem mit Verweis auf Umweltaspekte und alternative Verkehrsprojekte. Eine spätere Studie der TU Graz kam jedoch zum Schluss, dass ein Ausbau langfristig notwendig sei. Mit dem nun erteilten Auftrag beginnt eine neue Phase für das Projekt. Für viele Pendler und Unternehmen ist die Entscheidung ein wichtiges Signal, auch wenn die Umsetzung noch Jahre dauern wird.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.04.2026 um 12:37 Uhr aktualisiert
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