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Das Bild auf 5min.at zeigt die Eröffnung vom JIMP in Gössendorf.
In Gössendorf hat ein neuer Jugendtreff eröffnet.

Neuer Jugendtreff in Gössendorf eröffnet

Wie lange darf ich ausgehen? Was kann ich tun bei Cybermobbing? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Jugendliche. Deshalb wurde in der Pilotgemeinde Gössendorf der Jugend.Info.Meeting.Point eröffnet.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
3 Minuten Lesezeit(510 Wörter)
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Im Steirischen Zentralraum ist damit der erste Ort dieser Art für junge Menschen entstanden. Der Jugend.Info.Meeting.Point (JIMP) soll in Gemeinden Raum für Begegnung bieten und jungen Menschen den Zugang zu wichtigen Informationen ermöglichen.

Ein Treffpunkt für junge Menschen

Öffentliche Räume sind für junge Menschen zentrale Orte zum Treffen, Ausprobieren und Wachsen – besonders dann, wenn der private Wohnraum begrenzt ist. In vielen Orten fehlen oft attraktive Treffpunkte, und die Bedürfnisse junger Menschen werden in Planungsprozessen noch zu selten berücksichtigt. Dabei beschäftigen Jugendliche eigentlich zahlreiche Fragen: Wie lange darf ich abends wegbleiben? Wie werde ich Au-pair im Ausland? Was tun bei Cybermobbing?

Zugängliche Informationen für alle Jugendlichen

Hier setzt das Projekt JIMP der Region Steirischer Zentralraum an: Mit einem Bausatzsystem sollen jugendgerechte Treffpunkte im öffentlichen Raum entstehen, die flexibel an die Bedürfnisse der Gemeinden angepasst werden können. Ziel ist es, Orts- und Stadtzentren zu stärken und gleichzeitig verlässliche Jugendinformationen für alle zugänglich zu machen. Mit einem Anteil von 18,4 Prozent unter 20-Jährigen ist der Steirische Zentralraum die jüngste Region der Steiermark – deshalb soll jungen Menschen mehr Raum gegeben werden. „Unsere JIMPs sind mehr als eine Sitzgelegenheit: Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und verlässliche Informationen zu Freizeit, Beruf, Jugendschutz und allem, was Jugendliche bewegt“, betont Bundesrat Peter Samt (FPÖ), stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbandes Steirischer Zentralraum.

Der erste JIMP-Prototyp wurde beim Grand Opening des Designmonat Graz von der Region Steirischer Zentralraum präsentiert.
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„Damit setzen wir ein starkes Zeichen für eine jugendfreundliche Stadt- und Ortsentwicklung im Steirischen Zentralraum“, sagt Peter Samt.

Jugendtreffpunkt in der Gärtnerstraße

In Gössendorf (Bezirk Graz-Umgebung, Steiermark) wurde nun der erste JIMP der Region realisiert. Dabei wurde der zentral gelegene Standort in der Gärtnerstraße weiterentwickelt und an die Bedürfnisse junger Menschen angepasst. „Wir freuen uns, dass unser JIMP schon jetzt auf große Beliebtheit stößt und jungen Menschen einen attraktiven Treffpunkt bietet“, so Bürgermeister Gerald Wonner (SPÖ).

Das Bild auf 5min.at zeigt die Eröffnung vom JIMP in Gössendorf.
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In Gössendorf hat ein neuer Jugendtreff eröffnet.

Jugendliche halfen tatkräftig mit

Bei der Entwicklung des Projekts wurden Jugendliche aktiv eingebunden. Bereits in der Konzeptphase wurde großer Wert auf Beteiligung gelegt und zahlreiche engagierte Personen vor Ort einbezogen. Auch bei der Eröffnung wirkte der Kindergemeinderat Gössendorf mit und gestaltete gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen das Rahmenprogramm. Begleitet wurde der gesamte Prozess von Ulrike Leitner, der regionalen Jugendmanagerin des Steirischen Zentralraums, die die Marktgemeinde Gössendorf von der Planung bis zur Umsetzung unterstützte und weiterhin beratend zur Seite steht.

Weitere Gemeinden sollen folgen

Mit dem Projekt JIMP stellt die Region Steirischer Zentralraum ihren Gemeinden ein flexibles Konzept für jugendgerechte Treffpunkte im öffentlichen Raum zur Verfügung, das sich einfach an lokale Bedürfnisse anpassen lässt. „Als Region entwickeln wir gezielt interkommunale Lösungen, von denen möglichst viele unserer 52 Gemeinden profitieren. Das reduziert den Planungsaufwand und stärkt eine gemeinsame Vision über Gemeindegrenzen hinweg“, erklärt Kerstin Weber, Geschäftsführerin der Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH. Neben der konzeptionellen Unterstützung setzt die Region auch finanzielle Anreize und begleitet Gemeinden bei der Umsetzung. Weitere Projekte sind für 2026 geplant. Interessierte Gemeinden im Steirischen Zentralraum können sich dazu an das Regionalmanagement wenden.

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