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Foto auf 5min.at zeigt Manuel bei einer Stammzellenspende.
Manuel aus Schladming spendete Stammzellen für einen Patienten in Nordamerika.

Ein Anruf, der alles verändert: Steirer wird zum Lebensretter

Ein Schladminger wird zum Lebensretter: Manuel spendet Stammzellen für einen Mann in Nordamerika - ausgelöst durch die Erkrankung einer Bekannten. Eine Entscheidung, die zeigt, wie nah Hilfe plötzlich wird.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(276 Wörter)

Was als Nachricht im eigenen Umfeld began, veränderte alles. Für Manuel aus Schladming wurde das Thema Leukämie im Jahr 2024 schlagartig greifbar, als eine Bekannte erkrankte. Aus einer fernen Möglichkeit wurde eine ganz persönliche Frage: Helfe ich oder schaue ich weg? Manuel entschied sich fürs Handeln und ließ sich online typisieren. Ein kleiner Schritt mit großer Bedeutung, dessen Tragweite zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar war.

Der Anruf, der alles verändert

Monate vergingen, ohne dass etwas passierte. Doch Ende 2025 kam die Nachricht, die alles auf den Kopf stellte: Manuel kommt als Spender infrage. Für ihn war sofort klar, was zu tun ist. Zögern? Fehlanzeige. „2024 habe ich mich typisieren lassen, weil eine Bekannte an Leukämie erkrankte. Ende 2025 wurde ich dann informiert, dass ich als Spender infrage komme – das hat mich sehr gefreut, vielleicht ein Menschenleben retten zu können. Ich stellte mich sofort zur Verfügung, und am 4. März 2026 war dann schon die Spende. Ich hoffe, dass es hilft“, erzählt der Steirer.

Foto auf 5min.at zeigt Manuel bei einer Stammzellenspende.
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Aus einer Typisierung wurde Hilfe: Der Steirer schenkt einem Unbekannten Hoffnung.

Ein Mensch am anderen Ende der Welt

Die Stammzellen gingen an einen Mann in Nordamerika – jemanden, den Manuel nie getroffen hat. Und doch verbindet die beiden nun etwas, das stärker kaum sein könnte: die Chance auf ein neues Leben. Manuel macht kein großes Aufheben um seine Tat. Kein Pathos, keine langen Erklärungen. Nur dieser eine Satz bleibt hängen: „Ich hoffe, dass es hilft!“ Gerade diese Schlichtheit macht deutlich, worum es wirklich geht. Nicht um Anerkennung, sondern um die Hoffnung, dass es einem anderen Menschen besser geht.

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