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/ ©FF Edelsdorf
Foto auf 5min.at zeigt eine Feuerwehrübung.
Mit Atemschutz und Teamarbeit: Einsatzkräfte üben den Ernstfall in Edelsdorf.

Zimmerbrand-Übung: Feuerwehr sucht zwei Vermisste

In Edelsdorf (Kindberg) wurde es am Samstag ernst - zumindest für die Übung: Zwei Personen galten nach einem Zimmerbrand als vermisst. Atemschutztrupps stellten sich einem Szenario, das an die Grenzen ging.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(248 Wörter)
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Ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Edelsdorf und zwei Personen sind noch darin eingeschlossen. Mit dieser Annahme startete am Samstag, dem 18. April 2026, eine groß angelegte Übung der Feuerwehren im Abschnitt IV des Bereichsfeuerwehrverbandes Mürzzuschlag. Für die Einsatzkräfte bedeutete das: schnelles Handeln unter schwierigsten Bedingungen.

Starke Rauchentwicklung erschwert Suche

Die größte Herausforderung für die Atemschutztrupps war das Auffinden und Retten der vermissten Personen. Die Räume waren stark verraucht, die Sicht gleich null. Orientierung war kaum möglich, zusätzlich mussten Hindernisse überwunden werden. Jeder Handgriff musste sitzen, um im Ernstfall Leben retten zu können.

Foto auf 5min.at zeigt eine Feuerwehrübung.
©FF Edelsdorf
Unter Stressbedingungen trainiert: Neun Trupps meistern realitätsnahes Brandszenario.

Psychische Belastung bewusst erhöht

Um die Übung noch realistischer zu gestalten, wurde auch die psychische Belastung gesteigert. Über eine Tonanlage wurden Hilfeschreie von Kindern und Erwachsenen eingespielt. Diese zusätzliche Stresssituation verlangte den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden alles ab und machte das Szenario besonders intensiv.

Neun Trupps meistern die Aufgabe

Trotz der extremen Bedingungen konnten alle neun Atemschutztrupps die gestellten Aufgaben erfolgreich bewältigen. Die Feuerwehren aus Kindberg Stadt, Kindtal, Kindberg-Dörfl, Hadersdorf, Mürzhofen, Jasnitz, Edelsdorf, Stanz im Mürztal sowie die Betriebsfeuerwehr voestalpine Tubulars aus Aumühl waren beteiligt.

Große Vorbereitung im Hintergrund

Hinter der Übung steckt viel Planung: Für die Ausarbeitung verantwortlich war die Freiwillige Feuerwehr Edelsdorf, insbesondere Marco Bruggraber, Marcel Lackner und Dominik Jettl. Dank der intensiven, freiwillig absolvierten Ausbildung und der passenden Ausrüstung konnte das realitätsnahe Unglücksszenario erfolgreich gemeistert werden.

Foto auf 5min.at zeigt eine Feuerwehrübung.
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Dichter Rauch, null Sicht: Atemschutztrupps suchen Vermisste in der Übung in Edelsdorf.
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