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Die "Kremplgraben Hangbrücke II" am Präbichl wird saniert.
Die "Kremplgraben Hangbrücke II" am Präbichl wird saniert.

1,3 Millionen Euro für Brückenerneuerung am Präbichl

Am Präbichl in Eisenerz haben die Sanierungsarbeiten an der „Kremplgraben Hangbrücke II“ begonnen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro. Während der Bauzeit kommt es zu Verkehrseinschränkungen.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(257 Wörter)
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Im Gegensatz zum Projekt „Brückenersatz“ mittels Dammschüttungen im obersten Teil der Präbichl-Nord-Rampe in Eisenerz sind die Brücken zwischen der Gsollkurve und dem Parkplatz „Erzbergblick“ weiterhin funktionstüchtig zu erhalten. „Nach einer Betriebsdauer von 53 Jahren starten heute am 4. Mai erstmals Instandsetzungsarbeiten an der knapp über 200 Meter langen ‚Kremplgraben Hangbrücke II‘. Die bis voraussichtlich Anfang September durchzuführenden Baumaßnahmen kosten in Summe rund 1,3 Millionen Euro“, sagt Verkehrslandesrätin Claudia Holzer.

Bauarbeiten sorgen für Verkehrsbehinderungen

Was nun im Wesentlichen bei der Sanierung der „Kremplgrabenbrücke Hangbrücke II“ alles umgesetzt wird, beschreibt Projektleiter Karlheinz Lang von der A16, Verkehr und Landeshochbau: „Abgesehen von der Sanierung der Randbalken werden unter anderem die Fahrbahnübergänge, Geländer, Leitschienen, Brückenentwässerung, Brückenabdichtung und Fahrbahn erneuert.“ In der ersten Bauphase bis voraussichtlich Ende Juni ist nur ein Fahrstreifen befahrbar, die Verkehrsregelung erfolgt mittels Ampeln. Während des „Erzbergrodeo-Wochenendes“ (4. bis 7. Juni) und dann in der zweiten Bauphase erfolgt die Verkehrsaufrechterhaltung jedoch zweistreifig ohne Verkehrsanhaltungen.

B 115: Am Präbichl wird 200 Meter lange Brücke saniert

Zur Erhöhung der Tragfähigkeit werden die Lagerbänke der zehn Brückenpfeiler mit einer Spannstahlkonstruktion statisch verstärkt. Konstruktiv aufwendig erweist sich die Erneuerung der Fahrbahnübergangskonstruktion zwischen der „Kremplgraben Hangbrücke II“ und der „Grasberggrabenbrücke“, da aufgrund der Fahrbahnsteigung von 9,5 Prozent nur der Einbau einer Sonderkonstruktion zulässig ist. Diese benötigt zur Verankerung an den beiden Tragwerksenden eine Verstärkung und Verbreiterung der Stahlbetonendquerträger.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 04.05.2026 um 17:22 Uhr aktualisiert
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