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/ ©Österreichisches Rotes Kreuz (ÖRK) / Kellner Holly Thomas
Bild auf 5min.at zeigt einen Rettungssanitäter und verletzte Personen.
Die Rettung gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes äußerst aufwendig.

Schwerer Forstunfall: Mann (44) von Baumstamm getroffen

Montagvormittag, 4. Mai 2026, erlitt ein 44-jähriger Forstarbeiter bei Schlägerungsarbeiten in unwegsamem Gelände schwere Verletzungen.

von Anja Mandler
1 Minute Lesezeit(217 Wörter)
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Gegen 9.45 Uhr war ein 44-jähriger rumänischer Forstarbeiter im Bereich Habergraben (Sankst Barbara im Mürztal/Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) auf rund 1.100 Metern Seehöhe mit Schlägerungs- und Holzbringungsarbeiten beschäftigt. Im Zuge der Arbeiten stürzte ein gefällter Baum auf einen bereits am Boden liegenden Stamm, wodurch dieser plötzlich hochschnellte. Der Arbeiter wurde von dem aufspringenden Stamm erfasst und gegen einen stehenden Baum geschleudert.

Forstunfall: Mann erlitt schwere Verletzungen

Dabei erlitt er schwere Verletzungen im Brust- und Wirbelsäulenbereich. Die Erstversorgung des Verletzten erfolgte durch anwesende Arbeitskollegen. Aufgrund fehlender Netzabdeckung konnte die Alarmierung der Einsatzkräfte jedoch nur zeitverzögert erfolgen.

Rettung wurde zur Herausforderung

Die Rettung gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes äußerst aufwendig. Im Einsatz standen neun Mitglieder der Bergrettung Veitsch sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dorf Veitsch und Betriebsfeuerwehr Veitsch-Radex mit insgesamt vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften. Weiters waren das Rote Kreuz Krieglach, eine Polizeistreife sowie der Rettungshubschrauber C17 mit Notärztin vor Ort.

Mann per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht

Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte mittels Trage und Seiltechnik zu einer geeigneten Lichtung verbracht. Von dort erfolgte die Seilbergung zum Hubschrauber und der anschließende Transport ins Universitätsklinikum Graz. Die bisherigen Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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