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/ ©Canva Montage
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man einen verunglückten Wingsuiter.
Die Besatzung eines Polizeihubschraubers lokalisierte den Vermissten schließlich unterhalb einer Felswand im alpinen Gelände. Doch es war zu spät für ihn.

Wingsuit-Sprung endet tödlich: 40-Jähriger kommt nie im Tal an

Ein tragischer Alpinunfall erschüttert die Steiermark: Am Montag ist im Hochschwabgebiet bei Mariazell ein 40-jähriger Wingsuit-Pilot tödlich verunglückt. Für den erfahrenen Sportler kam jede Hilfe zu spät.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
1 Minute Lesezeit(181 Wörter)
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Zwei Männer, ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld und sein 40-jähriger Begleiter aus dem Bezirk Zell am See, waren am frühen Morgen gemeinsam auf den rund 1.700 Meter hohen Hochtürnachgipfel (Steiermark) aufgestiegen. Ihr Ziel: ein Wingsuit-Flug ins Tal. Kurz nach 12 Uhr startete der 33-Jährige seinen Sprung und konnte diesen planmäßig beenden. Wenige Minuten später folgte sein Begleiter, doch dieser kam nie unten an.

Notruf nach bangen Minuten

Als der 40-Jährige im Tal nicht auftauchte und auch telefonisch nicht erreichbar war, schlug sein Freund Alarm. Sofort wurde ein Notruf abgesetzt und eine Suchaktion gestartet. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers lokalisierte den Vermissten schließlich unterhalb einer Felswand im alpinen Gelände. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Bergung aus schwierigem Gelände

Der Verunglückte wurde mittels Seilbergung geborgen. Die Ermittlungen der Alpinpolizei Hochsteiermark ergaben bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Weitere Erhebungen erfolgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leoben. Der Leichnam des 40-Jährigen wurde zur Beerdigung freigegeben.

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