Rettung im steilen Gelände: Forstarbeiter nach Unfall aufwendig geborgen
Ein schwerer Arbeitsunfall hat am Montag in Klein-Veitsch (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) einen Großeinsatz ausgelöst. Ein Forstarbeiter wurde bei Arbeiten im Wald verletzt, die Rettung gestaltete sich als überaus kompliziert.
Kurz nach dem Unfall wurden die Freiwillige Feuerwehr Veitsch-Ort sowie die Betriebsfeuerwehr Veitsch Radex alarmiert. Dank der schnellen Einweisung durch den zuständigen Förster konnte die Einsatzstelle rasch gefunden werden Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der verletzte Arbeiter umgehend von Feuerwehrsanitätern erstversorgt. Parallel dazu wurde die Rettungskette aufgebaut, da schnell klar war: Eine einfache Bergung ist hier nicht möglich.
Schwierige Rettung im Gelände
Das Gelände stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Eine direkte Bergung per Tau vom Hubschrauber war nicht durchführbar. Deshalb musste der Verletzte zunächst über eine Strecke von rund 60 Metern schonend verlagert werden. Gemeinsam mit der Bergrettung Veitsch wurde der Mann vorsichtig in einen angrenzenden Jungwald gebracht. Erst von diesem Punkt aus konnte der Notarzthubschrauber Christophorus C17 den Verletzten aufnehmen. Nach der Stabilisierung wurde der Forstarbeiter umgehend in ein Krankenhaus geflogen. Über die genaue Schwere der Verletzungen ist derzeit nichts bekannt.
Großeinsatz mehrerer Organisationen
Insgesamt standen 18 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz: RLFA-2000 Veitsch-Ort, MTFA Veitsch-Ort, TLFA-3000 Werk- Veitsch sowie MTFA Werk-Veitsch, zusätzlich waren die Bergrettung Veitsch, die Polizeiinspektion Veitsch, das Rote Kreuz sowie der Notarzthubschrauber Christophorus C17 eingesetzt.