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Auf dem Foto von www.5min.at sieht man den Grazer Uhrturm und die Wahl.
Die Dimension dieser Wahl ist enorm: Rund 266.000 Menschen sind in Graz wahlberechtigt.

Gemeinderatswahl Graz 2026: Fristen, Wahlkarte und Ablauf im Überblick

Graz steht vor einer wichtigten Entscheidungen der kommenden Jahre: Am 28. Juni 2026 wird gewählt. Wer wählen darf und wie die Stimmabgabe funktioniert wurde im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert. Hier erfährst du alles.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(491 Wörter)
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Es ist ein Termin, der für viele Grazer richtungsweisend sein wird: Am 28. Juni 2026 wird der neue Gemeinderat gewählt. Gleichzeitig entscheiden die Bürger auch über die Zusammensetzung der Bezirksräte und parallel findet die Wahl des Migrant:innenbeirats statt. Die Wahllokale öffnen früh: ab 7 Uhr kann abgestimmt werden. Um 16 Uhr schließen die Türen, dann beginnt die Auszählung.

Auf dem Foto von www.5min.at sieht man die Wahl in Graz.
©5 Minuten
Beim Termin am Mittwoch wurden alle Infos zur Grazer Wahl präsentiert.

Wer wählen darf und wer nicht

Wahlberechtigt sind alle Personen, die am Stichtag ihren Hauptwohnsitz in Graz haben und spätestens am Wahltag 16 Jahre alt sind. Auch EU-Bürger mit Wohnsitz in der Stadt dürfen ihre Stimme abgeben, ein wichtiger Teil der Wählerschaft. Nicht wahlberechtigt bei der Gemeinderatswahl sind Drittstaatsangehörige. Sie können jedoch an der Wahl des Migrant:innenbeirats teilnehmen, einem wichtigen Gremium für Mitbestimmung und Interessenvertretung in Graz. 40.117 Wahlberechtigte dürfen ihre Stimme abgeben, gewählt werden neun Mitglieder des Beirates. Wahlberechtigt sind alle Personen, die am 17. April ihren Hauptwohnsitz in Graz haben.

Über 266.000 Wahlberechtigte

Die Dimension dieser Wahl ist enorm: Rund 266.000 Menschen sind in Graz wahlberechtigt. Darunter befinden sich über 188.000 österreichische Staatsbürger sowie mehr als 37.000 EU-Bürger. Zusätzlich dürfen über 40.000 Personen ihre Stimme für den Migrant:innenbeirat abgeben. Am Wahltag selbst ist der Ablauf klar geregelt. Wer wählen geht, benötigt einen gültigen Lichtbildausweis, etwa Reisepass, Personalausweis oder Führerschein. Eine Wahlkarte ist nicht zwingend notwendig, erleichtert aber in bestimmten Fällen die Stimmabgabe. Nach dem Betreten des Wahllokals wird die Identität überprüft, danach erfolgt die Stimmabgabe in der Wahlzelle, anonym und unbeeinflusst.

Briefwahl: Alternative für Verhinderte

Wer am Wahltag nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit zur Briefwahl. Die Beantragung der Wahlkarte ist bereits möglich und endet bald: Online oder per Post: bis spätestens 24. Juni 2026 und persönlich: bis 26. Juni, 12 Uhr in allen Servicestellen (ausgenommen Tummelplatz) und im Amtshaus, Pass- und Urkundenservice (Schmiedgasse 26). Wichtig: Die ausgefüllte Wahlkarte muss spätestens am Wahltag um 16 Uhr bei der zuständigen Behörde eingelangt sein. Danach abgegebene Stimmen können nicht mehr berücksichtigt werden.

Fast 300 Wahllokale in Graz

Damit möglichst viele Menschen einfach wählen können, stehen in Graz insgesamt 279 Wahlsprengel zur Verfügung. Wer unsicher ist, wo sich sein Wahllokal befindet, kann dies online über die offizielle Plattform der Stadt Graz nachschauen. Die Auszählung beginnt unmittelbar nach Schließung der Wahllokale. Erste Ergebnisse werden ab etwa 16.45 Uhr erwartet. Gegen 18 Uhr treten Spitzenkandidaten vor die Medien. Das endgültige Ergebnis steht erst fest, wenn alle Briefwahlstimmen ausgezählt sind, meist am darauffolgenden Tag. Bis dahin bleibt es spannend.

Hinter den Kulissen: Der enorme Aufwand

Eine Wahl dieser Größe bedeutet auch einen gewaltigen organisatorischen Einsatz. In Graz sind unter anderem im Einsatz: rund 600 Wahlurnen, etwa 570 Wahlzellen, über 610.000 Stimmzettel. Dazu kommen tausende Mitarbeiter, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen, von der Vorbereitung bis zur Auszählung.

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