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/ ©Tima Miroshnichenko/Pexels
Foto auf 5min.at zeigt einen Paketzusteller bei der Arbeit.
Fast einen Monat Pakete zugestellt, aber keinen Cent Lohn bekommen: Erst nach einer Klage der Arbeiterkammer zahlte die ehemalige Dienstgeberin 1.130 Euro an den 30-Jährigen aus.

Kein Lohn trotz Arbeit: Chefin bestreitet, Steirer beschäftigt zu haben

Fast einen Monat lang stellte ein 30-Jähriger Pakete zu, doch seinen Lohn bekam er nie. Als die AK Steiermark einschritt, soll die ehemalige Dienstgeberin sogar bestritten haben, dass der Mann überhaupt bei ihr beschäftigt war.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(184 Wörter)
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Knapp einen Monat lang war ein 30-Jähriger als Paketzusteller tätig. Noch während der Probezeit endete das Dienstverhältnis. Was danach folgte, sorgte jedoch für Ärger: Der Mann bekam keinen Lohn ausbezahlt. Die Arbeiterkammer Steiermark wurde eingeschaltet und prüfte den Fall. Dabei stellte sich heraus, dass der offene Betrag bei 1.130 Euro lag.

Dienstgeberin bestritt Beschäftigung

Auf Intervention der Arbeiterkammer reagierte die ehemalige Dienstgeberin zunächst überraschend. Laut AK habe sie angegeben, dass der 30-Jährige gar nicht direkt bei ihr beschäftigt gewesen sei. „Auf unsere Intervention hin gab seine Dienstgeberin zunächst an, dass er gar nicht bei ihr beschäftigt gewesen wäre, sondern für einen Subunternehmer gefahren sei“, so die Arbeiterkammer Steiermark.

Dokumente belegten Beschäftigung

Der Mann konnte jedoch Unterlagen vorlegen, die laut Arbeiterkammer eindeutig belegten, dass er bei der Firma beschäftigt war. Daraufhin brachte die AK Klage ein. Erst nach diesem Schritt kam Bewegung in den Fall: Die ehemalige Dienstgeberin bezahlte schließlich das offene Entgelt in Höhe von 1.130 Euro.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 07.05.2026 um 06:22 Uhr aktualisiert
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