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/ ©Freiwillige Feuerwehr Leoben Stadt
Foto auf 5min.at zeigt Einsatzkräfte in Leoben.
Feuerwehr und Rettung standen nach der Gasexplosion auf einem Firmenareal in Leoben im Großeinsatz.

Gasexplosion in Leoben: Sechs Verletzte, ein Mann in Lebensgefahr

Bei einer Gasexplosion sind am Mittwochabend sechs Menschen verletzt worden. Drei Männer erlitten schwerste Brandverletzungen und mussten mit Hubschraubern nach Graz und Wien geflogen werden. Das Landeskriminalamt ermittelt.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(333 Wörter)
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Gegen 17.15 Uhr kam es am Mittwoch, dem 6. Mai 2026, auf einem Firmenareal in Leoben (Steiermark) zu einer Gasexplosion. Laut Landespolizeidirektion Steiermark hielten sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Bauarbeiter im Bereich von Baucontainern auf. Die Männer dürften gerade Arbeitsmaschinen und Baumaterialien weggeräumt haben, als es „aus bislang ungeklärter Ursache zur besagten Explosion mit mehreren Verletzten“ kam. Die Wucht der Explosion sorgte für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei. Insgesamt standen 36 Feuerwehrleute der Feuerwehren Leoben Stadt und Göss mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.

Drei Männer schwer verletzt

Besonders schwer verletzt wurden ein 58-jähriger Mann aus Wels sowie zwei Männer im Alter von 53 und 56 Jahren aus dem Bezirk Leoben. Einer der Männer schwebt laut ersten Informationen in Lebensgefahr. Alle drei erlitten schwere Brandverletzungen und wurden nach der Erstversorgung mit den Rettungshubschraubern C12, C15 und C17 in das AKH Wien beziehungsweise ins LKH Graz geflogen. Dort werden die Verletzten intensivmedizinisch betreut.

Weitere Arbeiter leicht verletzt

Auch ein 33-Jähriger aus dem Murtal sowie ein weiterer 53-Jähriger aus dem Bezirk Leoben wurden bei der Explosion verletzt. Sie kamen mit leichteren Verletzungen ins LKH Murtal nach Judenburg. Ein 47-jähriger Arbeiter verletzte sich zudem bei der Ersthilfeleistung leicht an der Hand. Er wurde ambulant im LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, behandelt. Das Österreichische Rote Kreuz war mit einem Kommandofahrzeug, einem Notarzteinsatzfahrzeug, vier Rettungstransportwagen sowie insgesamt 16 Sanitäterinnen und Sanitätern im Einsatz. „Die Einsatzstelle wurde abgesichert, der Container mittels Wärmebildkamera kontrolliert sowie von der Feuerwehr Leoben-Göss Gasmessungen durchgeführt“. Es wurde außerdem bei der Betreuung und Umlagerung der verletzten Personen geholfen. Diese wurden von anwesenden Notärzten sowie Sanitätern versorgt, mehrere verletzte Personen mussten mit Rettungshubschraubern abtransportiert werden“, berichtet die Freiwillige Feuerwehr Leoben Stadt.

Ermittlungen laufen

Noch am Mittwochabend nahmen Brandermittler des Landeskriminalamts Steiermark gemeinsam mit Tatortbeamten die Ermittlungen auf. Nun soll geklärt werden, wie es zu der Gasexplosion auf dem Firmenareal kommen konnte.

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