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/ ©Land Steiermark/René Kronsteiner
Foto auf 5min.at zeigt das Gesäuse.
Der Nationalpark Gesäuse zählt zu den bedeutendsten Naturräumen Österreichs und bleibt auch 2026 finanziell abgesichert.

1,2-Millionen-Euro-Förderung für steirisches Naturjuwel fix

Land Steiermark und Republik sichern die Basisförderung für den Nationalpark Gesäuse. Damit bleibt die Arbeit rund um Naturschutz, Umweltbildung und nachhaltigen Tourismus auch 2026 abgesichert.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(379 Wörter)
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Der Nationalpark Gesäuse bleibt finanziell abgesichert: Die Steiermärkische Landesregierung hat am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, die Basisförderung des Landes in Höhe von 1.225.000 Euro beschlossen. Das Land Steiermark und die Republik Österreich sind jeweils zur Hälfte an der Nationalpark Gesäuse GmbH beteiligt. Mit der Förderung soll die erfolgreiche Arbeit des Nationalparks auch heuer auf stabilem Niveau weitergeführt werden.

„Weit mehr als ein Schutzgebiet“

Für Naturschutzlandesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) ist der Nationalpark ein wichtiger Teil der Steiermark. „Der Nationalpark Gesäuse ist weit mehr als ein Schutzgebiet. Er ist ein steirisches Vorzeigeprojekt für Naturschutz, Umweltbildung und nachhaltige Regionalentwicklung. Die einzigartige alpine Landschaft, die hohe Artenvielfalt und die wertvolle Arbeit in Forschung und Bewusstseinsbildung machen ihn zu einem echten Aushängeschild unseres Landes“, betont Amesbauer. Der Nationalpark Gesäuse zählt zu den bedeutendsten Naturräumen Österreichs. Zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten finden dort geschützte Lebensräume. Gleichzeitig spielen Bildungsangebote, Rangerprogramme und Besucherzentren eine wichtige Rolle, besonders für Kinder und Jugendliche.

Foto auf 5min.at zeigt zwei Personen in die Kamera lächeln.
©Land Steiermark/Robert Binder
Naturschutzlandesrat Hannes Amesbauer und Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer stellen die Finanzierung des Nationalparks sicher.

Neue Themen rücken in den Fokus

Neben klassischen Naturschutzthemen beschäftigt sich der Nationalpark mittlerweile auch mit neuen Herausforderungen. Dazu zählt etwa die Lichtverschmutzung und deren Auswirkungen auf Mensch, Tierwelt und Natur. Diese Themen fließen zunehmend in die Bildungs- und Schutzarbeit ein. Auch wirtschaftlich hat der Nationalpark Bedeutung für die Region. Der sanfte Tourismus sorgt in der Obersteiermark für Wertschöpfung und gilt als wichtiger Impulsgeber für die regionale Entwicklung.

Unterstützung soll fortgesetzt werden

Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP) sieht in der Finanzierung ein klares Signal für die Zukunft: „Der Nationalpark Gesäuse zeigt eindrucksvoll, wie Naturschutz, regionale Entwicklung und nachhaltiger Tourismus erfolgreich Hand in Hand gehen. Mit der gesicherten Finanzierung schaffen wir Planungssicherheit für dieses einzigartige Naturjuwel und investieren gleichzeitig in den Erhalt unserer steirischen Natur- und Kulturlandschaft für kommende Generationen.“ Bereits im Vorjahr wurde das Basisbudget angepasst, um die wirtschaftliche Stabilität des Schutzgebietes langfristig zu stärken. Auch heuer setzt das Land damit auf Kontinuität. Amesbauer erklärt abschließend: „Der Nationalpark Gesäuse verbindet den Schutz unserer Heimatnatur mit nachhaltiger Entwicklung für die Region. Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir auch in Zukunft konsequent unterstützen und absichern.“

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