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Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist im Hintergrund eine Heizung, im Vordergrund eine Hand, die Geld hält.
17.533 Haushalte haben in der Heizperiode 2025/26 den Heizkostenzuschuss des Landes Steiermark erhalten.

Heizkostenzuschuss: Tausende Steirer fliegen aus Förderung

17.533 Haushalte haben heuer den Heizkostenzuschuss des Landes erhalten. Durch strengere Regeln sank die Zahl der Bezieher deutlich. Gleichzeitig wurden laut Land rund 450.000 Euro eingespart.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(390 Wörter)
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Das Land Steiermark hat die Richtlinien für den Heizkostenzuschuss angepasst und zieht nun eine erste Bilanz. Insgesamt wurden in der Heizperiode 2025/26 rund 5,96 Millionen Euro ausbezahlt. Unterstützung erhielten 16.650 österreichische Staatsbürger sowie 883 EU-/EWR-Bürger. Drittstaatsangehörige waren erstmals vom Bezug ausgeschlossen. Soziallandesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) sieht darin einen wichtigen Schritt: „Wir wollen diese vom Land Steiermark freiwillig bereitgestellte und gerade in Zeiten massiver Teuerung wichtige sozialpolitische Maßnahme treffsicher und sozial gerecht ausgestalten. Auch in budgetär herausfordernden Zeiten tragen wir Verantwortung für unsere Landsleute.“

Rund 1.330 Haushalte weniger

Im Vergleich zur Heizperiode 2023/24 sank die Zahl der Bezieher um rund 1.330 Haushalte. Damals hatten noch rund 18.859 Haushalte den Zuschuss erhalten. Auch das Fördervolumen fiel mit damals 6,41 Millionen Euro höher aus. Laut Land konnten durch die neuen Vorgaben Einsparungen von rund 450.000 Euro erzielt werden – ohne die Höhe der Förderung zu kürzen. Die Richtlinien konzentrieren sich nun stärker auf österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger sowie Personen mit mindestens fünfjährigem Hauptwohnsitz in der Steiermark. „Ein Blick auf die Statistiken zeigt klar, dass die Anpassung der Richtlinien goldrichtig war. Trotz enormen Spardrucks konnte der Heizkostenzuschuss in voller Höhe gewährlistet werden, gleichzeitig wurden durch gezielte Präzisierungen des Bezieherkreises nennenswerte budgetwirksame Einsparungen erzielt, ohne die steirische Bevölkerung in ohnehin schwierigen Zeiten im Stich zu lassen“, so Amesbauer.

Onlineantrag sorgte für starken Anstieg

Besonders auffällig war laut Land die Heizperiode 2024/25. Damals wurde erstmals eine Onlinebeantragung ermöglicht. Die Zahl der Bezieher stieg dadurch auf 26.347 Haushalte an. Das Fördervolumen lag bei rund 8,96 Millionen Euro. Aus Gemeinden und dem Städtebund habe es damals zahlreiche Rückmeldungen gegeben. Vor allem fehlende Kontrollmöglichkeiten seien kritisiert worden. Die Onlinebeantragung wurde deshalb später wieder ausgesetzt. Auffällig dabei: Die Zahl der Drittstaatsangehörigen stieg in diesem Zeitraum auf 2.852 Personen an. Auch bei EU-/EWR-Bürgern gab es einen deutlichen Zuwachs.

Digitalisierung bleibt Thema

Trotz der Kritik hält die Landesregierung weiterhin an der Digitalisierung von Verwaltungsverfahren fest. Künftige Onlineanträge sollen laut Land aber erst dann wieder eingeführt werden, wenn ausreichende Kontrollmöglichkeiten vorhanden sind. Amesbauer betont dazu: „Freiwillige Sozialleistungen des Landes – soweit unions- und bundesrechtlich zulässig – wollen wir konsequent auf die steirische Bevölkerung fokussieren und Missbrauch wirksam entgegenwirken.“

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