18 Zentimeter Schnee: Eisheilige bringen Winter zurück in die Steiermark
Mitten im Mai meldet sich der Winter in der Steiermark zurück: Ein 5-Minuten-Leser schickte Fotos von der verschneiten Hebalm, wo rund 18 Zentimeter Neuschnee gefallen sind.
Die Eisheiligen zeigen sich heuer besonders deutlich. Während viele bereits mit frühlingshaften Temperaturen gerechnet haben, sorgt eine markante Kaltfront seit Montagabend für Schnee, Sturm und Gewitter in der Steiermark. Auf der Hebalm fielen sogar 18 Zentimeter Neuschnee. Ein 5-Minuten-Leser schickte der Redaktion Fotos vom Dienstagvormittag, die zeigen: Die Landschaft ist wieder tief winterlich. Update: Der Winter legt auf der Hebalm sogar noch nach: Laut Leser liegen jetzt (Dienstag, 12. Mai, um 16.15 Uhr) bereits rund 19 Zentimeter Schnee.
Schnee bis unter 1.000 Meter
In der Nacht auf Dienstag blieb das Wetter unbeständig. Anfangs zogen noch gewittrige Regenschauer durch, später setzte von Westen her erneut Regen ein. Besonders markant: Die Schneefallgrenze sank laut Meteorologen gegen 1.000 Meter. Genau das machte sich auf der Hebalm bemerkbar. Dort sorgten 18 Zentimeter Neuschnee mitten im Mai erneut für ein winterliches Bild. Auch im Ennstal und Ausseerland schneite es laut GeoSphere Austria zeitweise bis unter 1.000 Meter herab.
Sturm sorgt für Einschränkungen
Am Dienstag kühlte es dann deutlich ab. Der Tag startete trüb und nass, dazu kam teils kräftiger Nordwestwind. Besonders betroffen war auch der Schöckl bei Graz. Dort wurden laut Holding Graz Windspitzen von bis zu 71 km/h gemessen. Die Folge: Die Schöckl-Seilbahn musste den Betrieb einstellen. „Derzeit ist wegen Windspitzen von 71 km/h am Berg und im Tal kein Seilbahnbetrieb möglich“, heißt es seitens der Holding Graz.
Warnungen in mehreren Bezirken
Auch am Dienstag blieb die Wetterlage angespannt. Die Österreichische Unwetterzentrale warnte in mehreren Teilen der Steiermark vor Gewittern, Hagel und starkem Wind. Vor allem der Osten des Landes war betroffen. Für Bezirke wie Hartberg-Fürstenfeld, Deutschlandsberg, Graz-Umgebung, Leibnitz und Weiz galten teils orange Warnungen. Im Ausseerland und Ennstal kletterten die Temperaturen zudem kaum über 5 Grad hinaus – ein ungewöhnlich kalter Dienstag mitten im Mai.