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/ ©Fotomontage 5min.at/pixabay
Symbolfoto von 5min.at: Fotomontage einer Polizeiabsperrung in einem Waldstück.
In der Steiermark kam es am Mittwoch zu einer Bluttat in einem abgelegenen Waldgebiet.

Neue Details zur Bluttat: Mann soll Tat am Telefon gestanden haben

Nach der Bluttat in der Steiermark gab die Polizei nun neue Details bekannt: Der Verdächtige soll die Tat einer Verwandten am Telefon gestanden haben.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(260 Wörter)
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Wie berichtet, ermittelt die Polizei in der Steiermark wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts am Mittwoch, den 20. Mai. In einem abgelegenen Waldgebiet in Gersdorf an der Feistritz im Bezirk Weiz soll ein 64-jähriger Mann am Mittwochnachmittag seine 59-jährige Ehefrau mit einem Gewehr getötet haben. Der Einsatz wurde um ca. 16 Uhr ausgelöst, der Verdächtige wurde wenig später von Einsatzkräften festgenommen. Nun gab die Polizei auf Anfrage von 5 Minuten nähere Informationen bekannt.

Verwandte angerufen und gestanden

Laut Pressesprecher Fritz Grundnig befindet sich der Tatort in einem abgelegenen Waldgebiet in Gersdorf. „Dort ist ein älterer Bauernhof mit einer ganz schmalen, engen und steilen Zufahrtsstraße“, so Grundnig gegenüber 5 Minuten. Ausgelöst wurde der Einsatz durch den Anruf einer Verwandten des 64-Jährigen: Wie Grundnig erklärt, soll der Mann nach der Tat diese Verwandte kontaktiert und ihr gegenüber die Tat gestanden haben. Diese reagierte sofort und verständigte die Behörden.

Verhandlungsgruppe stellte Kontakt her

Neben der Polizei stand wegen des Einsatzes einer Schusswaffe auch das Einsatzkommando Cobra im Einsatz. Auch die Verhandlungsgruppe war vor Ort: „Die Verhandlungsgruppe tritt mit Tätern in Kontakt und überredet sie zur Aufgabe. Das hat auch in diesem Fall gut funktioniert“, schildert Grundnig. Dadurch konnte Kontakt zu dem Mann hergestellt werden, der sich ohne widerstandlos festnehmen ließ. Der Bereich rund um den Tatort bleibt vorerst abgesperrt. Aktuell sind laut Grundig auch Spurensicherer, Mordermittler, Gerichtsmediziner sowie die Staatsanwaltschaft am Tatort. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.

Hilfe rund um die Uhr

Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du Hilfe benötigst, so kannst du die Telefonseelsorge unter 142 kontaktieren.

Die Telefonseelsorge bietet ein kostenloses, vertrauliches und an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbares Beratungsangebot – ein offenes Ohr, Entlastung und Unterstützung für alle Anrufenden, unabhängig von deren Alter, Geschlecht, Religion und sozialer Herkunft. Du kannst die Telefonseelsorge auch online kontaktieren.
Opfer von sexueller Gewalt können sich auch an die Frauenhelpline wenden:

  • Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, anonym) für Frauen und Mädchen.

Als weitere Möglichkeiten gibt es noch Gewaltschutzzentren, Frauenhäusern und in Akutfällen sollte die Polizei verständigt werden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 21.05.2026 um 15:38 Uhr aktualisiert
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