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/ ©Fotomontage 5min.at/pixabay
Symbolfoto von 5min.at: Fotomontage einer Polizeiabsperrung in einem Waldstück.
Wie die Polizei nun mitteilt, wies der Mann offensichtliche Verletzungen auf, die laut bisherigen Erkenntnissen auf einen mutmaßlichen Suizidversuch zurückzuführen sein dürften.

Nach Bluttat in der Steiermark: Ehemann soll Suizid versucht haben

Nach der tödlichen Bluttat laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Nun wurden neue Details zum Einsatz bekannt: Der tatverdächtige 64-Jährige hat Verletzungen nach einem mutmaßlichen Suizidversuch aufgewiesen.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(303 Wörter)
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Nach dem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Gersdorf an der Feistritz im Bezirk Weiz, 5 Minuten hat berichtet, sind nun weitere Details zum Polizeieinsatz bekannt geworden. Wie bereits berichtet, steht ein 64-jähriger Mann im Verdacht, seine 59-jährige Ehefrau mit einer Langwaffe getötet zu haben. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Steiermark laufen weiterhin.

Verwandte alarmierten Polizei

Ausgelöst wurde der Großeinsatz am Mittwochnachmittag gegen 16.25 Uhr. Laut Polizei hatte der Mann Verwandte kontaktiert und ihnen mitgeteilt, dass er seine Ehefrau erschossen habe. Gleichzeitig soll er angekündigt haben, sich selbst das Leben nehmen zu wollen. Die Angehörigen verständigten daraufhin umgehend die Polizei.

Cobra und Verhandlungsgruppe im Einsatz

Wegen der möglichen Gefährdungslage standen neben örtlichen Polizeistreifen auch das Einsatzkommando Cobra sowie die Verhandlungsgruppe Süd im Einsatz. Den Spezialkräften gelang es schließlich, Kontakt mit dem 64-Jährigen herzustellen. Der Mann wurde aufgefordert, das abgelegene Einfamilienhaus ohne Waffe zu verlassen. Kurz darauf konnte er widerstandslos festgenommen werden.

Verdächtiger derzeit nicht vernehmungsfähig

Wie die Polizei nun mitteilt, wies der Mann offensichtliche Verletzungen auf, die laut bisherigen Erkenntnissen auf einen mutmaßlichen Suizidversuch zurückzuführen sein dürften. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und ist derzeit nicht vernehmungsfähig.

Tat dürfte bereits am Sonntag passiert sein

Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte sich die Tat bereits am Sonntag, dem 17. Mai 2026, ereignet haben. Das Opfer wurde im Einfamilienhaus entdeckt. Am Tatort stellten Ermittler zudem die mutmaßliche Tatwaffe sicher, ein Kleinkalibergewehr, das der Verdächtige laut Polizei offenbar illegal besessen haben soll. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete inzwischen die Obduktion der 59-Jährigen an. Zusätzlich wurde ein Sachverständiger für Schusswaffen beigezogen. Das genaue Tatmotiv ist weiterhin unklar. Auch die Spurensicherung am Tatort ist noch nicht abgeschlossen.

Hilfe rund um die Uhr

Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du Hilfe benötigst, so kannst du die Telefonseelsorge unter 142 kontaktieren.

Die Telefonseelsorge bietet ein kostenloses, vertrauliches und an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbares Beratungsangebot – ein offenes Ohr, Entlastung und Unterstützung für alle Anrufenden, unabhängig von deren Alter, Geschlecht, Religion und sozialer Herkunft. Du kannst die Telefonseelsorge auch online kontaktieren.
Opfer von sexueller Gewalt können sich auch an die Frauenhelpline wenden:

  • Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555 (24/7, kostenlos, anonym) für Frauen und Mädchen.

Als weitere Möglichkeiten gibt es noch Gewaltschutzzentren, Frauenhäusern und in Akutfällen sollte die Polizei verständigt werden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 21.05.2026 um 15:37 Uhr aktualisiert
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