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Auf dem Foto von www.5 min.at sieht man einen Läufer und eine Schlange.
Beim Joggen wurde die Schlange gesichtet.

Jogger macht ungewöhnlichen Fund: Python am Schöcklbach entdeckt

Ein Läufer war gerade am Schöcklbach unterwegs, als es zu der Begegnung kam: Er entdeckte dort eine ungewöhnliche Schlange. Experten gehen nun davon aus, dass es sich um eine ausgesetzte Königspython handeln könnte.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(258 Wörter)
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Eine ungewöhnliche Schlangen-Sichtung beschäftigt derzeit die Steiermark. Ein Läufer entdeckte am Mittwoch im Bereich des Schöcklbachs beim Annagraben eine auffällige Schlange und fotografierte das Tier, berichten mehre Medien. Das Bild landete schließlich bei der Landeswarnzentrale, wenig später wurde ein Reptilienexperte eingeschaltet.

Experte erkennt Hinweise auf Königspython

Auch wenn der Kopf des Tieres auf dem Foto nicht eindeutig zu erkennen ist, gibt es laut Reptilien- und Amphibienexperte Werner Stangl klare Hinweise auf eine Königspython. Die Würgeschlange dürfte laut Einschätzung des Experten vermutlich ausgesetzt worden sein. Königspythons zählen zu den beliebtesten Terrarien-Schlangen und werden oft als Haustiere gehalten. In freier Natur kommen sie in Österreich allerdings nicht vor. Trotz der ungewöhnlichen Sichtung gibt der Experte Entwarnung: Für Menschen bestehe keine Gefahr. Sollte jemand die Schlange erneut entdecken, rät Stangl jedoch dazu, Abstand zu halten und das Tier nicht zu verscheuchen. Stattdessen solle man möglichst ein Foto machen und Experten verständigen.

Schlangen-Sichtungen sorgen immer wieder für Aufregung

In Graz und Umgebung leben laut Experten mehrere Natternarten, darunter Ringelnattern oder Äskulapnattern. Sie gelten als ungiftig und ungefährlich für Menschen. Gleichzeitig beobachten Fachleute seit Jahren, dass der Lebensraum vieler heimischer Reptilien zunehmend verschwindet. Durch Verbauung und Eingriffe in die Natur gehen Rückzugsorte für Schlangen und andere Tiere verloren. Experten betonen deshalb immer wieder, dass die Tiere meist scheuer sind als viele glauben und dem Menschen in der Regel ausweichen.

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