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Foto auf 5min.at zeigt mehrere Personen in die Kamera lächeln.
Beim Auftakt zur Innenstadtinitiative in Bruck an der Mur wurden die nächsten Schritte für Wirtschaft, Wohnen, Verkehr und Stadtentwicklung vorgestellt.

Bruck an der Mur startet neue Initiative für die Innenstadt

In Bruck an der Mur sollen Innenstadt, Bahnhof und Mur näher zusammenrücken. Stadt, Land und Wirtschaftskammer bündeln dafür ihre Pläne. Auch Leerstände, Wohnen und Kinderbetreuung sind Thema.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(405 Wörter)
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Mit einem Kick-off am Dienstag, dem 2. Juni, ist in Bruck an der Mur eine neue Innenstadtinitiative gestartet. WKO Steiermark, Land und Stadt wollen dabei bestehende Konzepte zusammenführen. Das Ziel: Bruck soll als „Lebens- und Wirtschaftsstadt im Herzen Europas“ stärker positioniert werden. Die Stadt bringt dafür einige Voraussetzungen mit. Genannt werden unter anderem die historische Altstadt mit dem zweitgrößten Innenstadtplatz Österreichs, mehr als 2.150 Arbeitgeberbetriebe, 19 Leitbetriebe und ein Einzugsgebiet von rund 100.000 Menschen. Auch die Lage an Koralmbahn und Semmering-Basistunnel spielt eine wichtige Rolle.

Kurze Wege

Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt. Geplant sind ein attraktiver Geh- und Radweg, ein Citybus beziehungsweise Mikro-ÖV, ein einheitliches Leitsystem und eine bessere Anbindung des Bahnhofsviertels. Auch der Verkehr im Zentrum soll optimiert werden. Hauptplatz, Minoritenplatz, Schiffländ und Stadtsaal sollen künftig ganzjährig stärker genutzt werden. Die Murpromenade soll Schritt für Schritt zu einem durchgängigen, naturnahen Freiraum mit neuen Zugängen und Aufenthaltsbereichen werden.

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Stadt, Land und Wirtschaftskammer bündeln ihre Kräfte für die Zukunft von Bruck/Mur: Regionalstellenobmann-Stv. Michael Ulm, Regionalstellenobmann Thomas Marichhofer, Roland Kristl, Geschäftsführer der Inteco-Gruppe, Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger, Landtagsabgeordnete Cornelia Izzo, Landesrat Willibald Ehrenhöfer.

Leerstand nutzen

Ein weiteres Thema ist der Umgang mit leerstehenden Immobilien. Die neue Wirtschaftskoordinatorin der Stadt, Stefanie Gleixner, soll dabei durch ein professionelles Leerstandsmanagement unterstützt werden. Vorgesehen sind unter anderem ein Leerstandskataster, eine Leerstandsbörse und die aktive Ansprache von Eigentümern. Außerdem soll das „Forum Brucker Wirtschaft“ als regelmäßige Plattform für Unternehmen, Investoren und die Stadt entstehen. Bis Ende des Jahres sollen die Schwerpunkte in das Leitbild „Stadtvision Bruck 2030“ eingearbeitet werden. Danach soll ein Umsetzungsplan folgen.

Wohnen und Bildung

Auch Wohnen, Kinderbetreuung und Ausbildung spielen in der Initiative eine Rolle. Die Innenstadt soll als Wohnstandort für alle Generationen gestärkt werden. Das Bahnhofsquartier und Bruck Süd sollen zudem ein Hotspot für Wissenschaft, Bildung, Innovation, Kreativwirtschaft, Startups und Co-Working werden. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Bruck als moderne Wirtschafts-, Wohn- und Lebensstadt neu positionieren und die Innenstadt wieder als starken Mittelpunkt der Region etablieren“, betont Michael Ulm, Obmann-Stellvertreter der WKO-Regionalstelle Bruck/Mürzzuschlag.

Modell für andere

Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger begrüßt die Initiative ebenfalls: „Alle Ideen, die Bruck voranbringen, sind willkommen. Wir wollen gemeinsam daran arbeiten Bruck als Familien und bildungsfreundliche Stadt mit attraktivem Wohnraum in Zentrumsnähe weiterentwickeln.“ Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer sieht darin auch ein mögliches Modell für andere Regionen. „Wenn wir die Attraktivität des Standortes erhöhen, werden wir auch mehr Investitionen auslösen!“, so Ehrenhöfer.

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Beim Kick-off zur neuen Innenstadtinitiative in Bruck an der Mur waren unter anderem Michael Ulm, Regionalstellenleiterin Martina Romen-Kierner, Roland Kristl, Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger, Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, Cornelia Izzo und Marichhofer dabei.
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