Erzbergrodeo startet: Vier Tage Vollgas in Eisenerz
In Eisenerz ist alles angerichtet: Zum 30. Mal startet das Red Bull Erzbergrodeo. Rund 50.000 Besucher und mehr als 1.200 Teilnehmer werden am Erzberg erwartet.
Am Mittwoch, dem 3. Juni, öffnet das Red Bull Erzbergrodeo in der Steiermark wieder seine Tore. Schon kurz vor dem Start bildet sich eine kilometerlange Schlange vor der Einfahrt zum Veranstaltungsgelände. Vier Tage lang dreht sich in Eisenerz alles um Motoren, steile Hänge und harte Rennen. Zur 30. Jubiläumsausgabe wird die „Kleinstadt am Berg aus Eisen“ für rund 7.000 „Bewohner“ und etwa 50.000 Besucher aufgebaut.
„Wir wussten damals nicht einmal, ob wir im nächsten Jahr wiederkommen dürfen“
Veranstalter Karl Katoch blickt vor dem Start auch zurück. „Ich werde oft gefragt, ob ich mir nach dem ersten Rennen am Erzberg eine 30 Jahre dauernde Erfolgsgeschichte vorstellen konnte. Ich sag’s ganz ehrlich, wir wussten damals nicht einmal, ob wir im nächsten Jahr wiederkommen dürfen!“, sagt er. Heute gilt das Event in der Szene als etwas ganz Besonderes. Extreme-Enduro-Größen nennen den Erzberg ihre „Olympischen Spiele“ oder sprechen vom „Woodstock der Motorrad-Offroadszene“.
Riesige Crew
Hinter dem Spektakel steht eine große Mannschaft. Katoch spricht von knapp 800 Mitarbeitern, die das Event möglich machen. Sie kümmern sich unter anderem um Streckenbau, Auf- und Abbau, Sicherheit, Rettung, Feuerwehr, Fahrer-Administration, Streckenposten, Security, Sponsorbetreuung sowie Presse- und Medienservice. Viele von ihnen haben laut Katoch ganz normale Jobs und nehmen sich extra Urlaub für die Veranstaltung.
Neu: E-Bikes
Heuer gibt es auch eine Neuerung: Elektromotorräder sind bei allen Rennbewerben zugelassen. Katoch sieht darin Potenzial für die Zukunft. „Die Zahl der Anmeldungen gibt uns recht und mit RHK Energy Solutions haben wir den perfekten Partner für die Bereitstellung der Lade-Infrastruktur gefunden. Es wird heuer eine zentrale Ladestation von RHK für alle Teilnehmer auf Elektromotorrädern geben!“, sagt er.
Vier Tage Action
Los geht es mit dem REMUS Rocket Ride. Knapp 300 Fahrer stellen sich dem Steilhangrennen, ab 20 Uhr kämpfen die schnellsten 48 um den Titel. Am Freitag und Samstag folgt der Iron Road Prolog über knapp 15 Kilometer. Mehr als 1.200 Teilnehmer wollen dort unter die 500 Schnellsten kommen und sich so für das große Rennen am Sonntag qualifizieren. Dazu gibt es in der MILWAUKEE Action Arena Side-Events, Siegerehrungen und Partys im Festzelt.