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/ ©Florian Quinesser
Foto auf 5min.at zeigt einen Regenbogen am Schöckl.
Die Steirer lieben ihren Hausberg.

Zwei Jahre Parkgebühren am Schöckl bei Graz: So fällt die Bilanz aus

Die Parkgebühren am Schöckl sorgen auch zwei Jahre nach ihrer Einführung für Diskussionen. Über 58.000 Tagestickets wurden verkauft, hunderte Strafzettel verteilt. Doch wie fällt die Bilanz bei Gemeinde und Besuchern aus?

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(340 Wörter)
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Wer heute zum Schöckl fährt, kommt an den Parkautomaten kaum vorbei. Seit Juni 2024 ist das Parken im Bereich Schöcklkreuz und Schöcklbartl kostenpflichtig. Die Maßnahme sollte Wildparken eindämmen, Infrastruktur finanzieren und mehr Ordnung schaffen. Zwei Jahre später zeigt sich: Die Bilanz fällt unterschiedlich aus. Während die Gemeinde St. Radegund von einer positiven Entwicklung spricht, gibt es bei manchen Besuchern und Betrieben weiterhin Kritik.

Mehr als 58.000 Tickets verkauft

Die Zahlen zeigen, wie stark der Schöckl als Ausflugsziel genutzt wird. Seit Einführung der Gebühren wurden laut Gemeinde mehr als 58.000 Tagestickets verkauft. Hinzu kommen über 1.200 Saisonkarten, so aus einem Bericht der Kleinen Zeitung. Nicht alle Besucher lösten jedoch einen Parkschein. In knapp 1.800 Fällen wurden Organstrafverfügungen ausgestellt. Wer ohne gültiges Ticket parkte, musste 25 Euro bezahlen.

Gemeinde sieht Vorteile

Aus Sicht der Gemeinde hat sich das System bewährt. Die Einnahmen helfen dabei, Infrastruktur für die zahlreichen Besucher bereitzustellen. Gleichzeitig sei das Problem des Wildparkens deutlich entschärft worden. Die Gebührenpflicht gilt täglich von 8 bis 20 Uhr. Die erste halbe Stunde kostet 50 Cent, ein Tagesticket schlägt mit fünf Euro zu Buche. Eine Jahreskarte ist um 50 Euro erhältlich.

Nicht alle sind überzeugt

Trotz der positiven Zahlen bleibt das Thema emotional. Vor allem unter Wanderern und Gästen wird die Parkregelung immer wieder diskutiert. Kritik gibt es unter anderem daran, dass Besucher zusätzliche Kosten für einen Ausflug auf den Grazer Hausberg einplanen müssen. Manche sehen die Gebühren als notwendigen Beitrag zur Erhaltung der Infrastruktur, andere empfinden sie als Belastung.

Schöckl bleibt beliebtes Ausflugsziel

Unabhängig von der Diskussion bleibt der Schöckl einer der beliebtesten Ausflugsberge der Steiermark. Die Besucherzahlen zeigen, dass Wanderer, Familien und Sportler den Berg weiterhin zahlreich besuchen. Für die Gemeinde steht nun die Weiterentwicklung der Infrastruktur im Fokus. Neben technischen Verbesserungen bei den Parkautomaten wird auch über nachhaltigere Sanitärlösungen nachgedacht.

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