30 Jahre Erzbergrodeo: 45.000 Fans feiern Jubiläum in Eisenerz
Das Red Bull Erzbergrodeo feiert in Eisenerz sein 30-jähriges Jubiläum. Mehr als 1.500 Fahrer aus über 40 Nationen und rund 45.000 Besucher machen das Motorsportevent zu einem internationalen Aushängeschild der Steiermark.
Das Red Bull Erzbergrodeo feiert heuer ein besonderes Jubiläum. Seit 30 Jahren zieht das legendäre Offroad- und Enduro-Rennen Motorsportfans aus aller Welt nach Eisenerz. Auch 2026 wurde der Erzberg wieder zur Bühne für eines der härtesten Rennen der Welt. Mehr als 1.500 Teilnehmer aus über 40 Nationen gingen heuer an den Start. Rund 45.000 Besucher verfolgten das Spektakel in der Obersteiermark.
Internationales Aushängeschild der Steiermark
Landeshauptmann Mario Kunasek besuchte am Sonntag das Erzbergrodeo und gab den Start zum abschließenden Hauptrennen. Er würdigte die Veranstaltung als wichtigen Botschafter für die Steiermark. „Das Erzbergrodeo ist weit mehr als ein Motorsportevent – es ist ein internationaler Botschafter für die Steiermark und Österreich“, betonte Kunasek. Die Veranstaltung sorgt nicht nur sportlich für Aufmerksamkeit. Die mediale Berichterstattung erreicht mehr als 150 Länder. Der Werbewert wird mit rund 25 Millionen Euro beziffert.
Härtestes Enduro-Rennen der Welt
Das Erzbergrodeo gilt als einer der anspruchsvollsten Endurobewerbe weltweit. Für das Finale qualifizieren sich die 500 schnellsten Fahrer des Iron Road Prologs. Sie werden in mehreren Startwellen auf eine rund 35 Kilometer lange Strecke geschickt. Die Route wird jedes Jahr neu gestaltet und verlangt den Fahrern technische Präzision, Ausdauer und Nervenstärke ab.
Bedeutung für Region und Tourismus
Für Eisenerz und die gesamte Obersteiermark ist das Erzbergrodeo längst mehr als ein Sportereignis. Das Event bringt internationale Gäste in die Region, stärkt den Tourismus und rückt die Steiermark weltweit ins Rampenlicht. Kunasek hob hervor, dass das 30-jährige Jubiläum die Bedeutung des Rennens für die Region und die internationale Wahrnehmung des Bundeslandes unterstreiche. Besonderen Dank richtete der Landeshauptmann an Organisator Karl Katoch, die vielen freiwilligen Helfer sowie die Einsatzorganisationen und Sicherheitskräfte. „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist nur durch das Engagement vieler Menschen möglich“, sagte Kunasek.