Montanuni Leoben: Neue Impulse für MINT-Ausbildung in Österreich
An der Montanuniversität Leoben traf sich das Sounding Board zum Aktionsplan „MI(N)Tmachen“. Im Fokus stand der Übergang von der Schule ins MINT-Studium und wie junge Talente dabei besser unterstützt werden können.
An der Montanuniversität Leoben hat sich das Sounding Board zum Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ getroffen, um über den Übergang von der Schule in ein MINT-Studium zu beraten. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen, die junge Menschen – insbesondere auch junge Frauen – besser für Studien und Karrieren in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewinnen sollen.
Übergang von Schule zu Hochschule im Fokus
Die zentrale Frage des Treffens war, wie der Schritt von der Sekundarstufe II in ein technisch-naturwissenschaftliches Studium besser gestaltet werden kann. Expertinnen und Experten aus Ministerien, Bildungsbereich, Hochschulen sowie Interessensvertretungen diskutierten dazu Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.
MINT-Förderung als gemeinsame Strategie
Der Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie des Bundesministeriums für Bildung. Ziel ist es, langfristig mehr junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern und damit die Innovationskraft des Standortes Österreich zu stärken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen, um bestehende Ungleichgewichte zu reduzieren.
Montanuniversität Leoben als Vorreiterin
Die Montanuniversität Leoben präsentierte sich beim Treffen als zentrale Partnerin im Übergang zwischen Schule und Hochschule. Mit Schulkooperationen, mehrtägigen „CampDays“ und praxisnahen Lehr-Lern-Angeboten will die Universität frühzeitig Interesse für technische Studien wecken. Zudem setzt die Hochschule auf ein modern gestaltetes erstes Studienjahr, das den Einstieg erleichtert und Inhalte rund um Themen wie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft integriert. Ergänzende Onboarding- und Mentoring-Programme sollen Studienabbrüche reduzieren und den Studienstart begleiten.
Gemeinsames Ziel: mehr Fachkräfte für die Zukunft
Das Treffen in Leoben machte deutlich, dass gut abgestimmte Übergänge im Bildungssystem entscheidend sind, um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften im MINT-Bereich zu decken. Mit dem Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ wollen die beteiligten Ministerien gemeinsam mit Hochschulen und Partnern die Grundlage für eine starke technologische Zukunft schaffen.