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/ ©Canva Montage
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man einen E-Scooter Fahrer und eine Stop Tafel.
Wer sich nicht an die neuen E-Scooter Regeln haltet, muss tief in die Tasche greifen.

Neue E-Scooter-Regel sorgt jetzt für ein unerwartetes Problem

Seit Anfang Mai gelten in Österreich strengere Regeln für E-Scooter. Doch ausgerechnet eine neue Pflicht sorgt jetzt für Probleme: Nachrüst-Blinker sind vielerorts kaum erhältlich.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(430 Wörter)
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Wer in Österreich mit einem E-Scooter unterwegs ist, muss seit Anfang Mai deutlich strengere Vorschriften beachten. Nach mehreren schweren und teils tödlichen Unfällen wurden die Regeln verschärft, 5 Minuten hat berichtet: Neu in Österreich: Strengere Regeln für E-Scooter und neue Kamera-Regeln. Doch eine der wichtigsten Neuerungen bringt nun viele Fahrer in Schwierigkeiten. Denn obwohl Blinker mittlerweile vorgeschrieben sind, sind entsprechende Nachrüstlösungen vielerorts kaum noch verfügbar.

Nach tödlichen Unfällen wurden die Regeln verschärft

Auslöser für die neuen Vorschriften waren steigende Unfallzahlen. Allein in der Steiermark wurden im Vorjahr rund 2.100 Unfälle mit E-Scootern registriert. Mehrere tödliche Unfälle in den vergangenen Monaten haben die Debatte zusätzlich verschärft. Seit 1. Mai gelten E-Scooter rechtlich weitgehend wie Fahrräder. Neu eingeführt wurden unter anderem eine Helmpflicht für unter 16-Jährige, eine Alkoholgrenze von 0,5 Promille und die Verpflichtung, E-Scooter mit Blinkern auszustatten.

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Ich fahre weder mit dem Rad, noch mit dem E-Scooter.

Viele wissen von der neuen Pflicht nichts

Während die neuen Regeln bereits in Kraft sind, scheint die Information viele Nutzer noch nicht erreicht zu haben. Gleichzeitig beobachten die Polizei, dass zahlreiche E-Scooter nach wie vor nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der neuen Vorschriften mittlerweile verstärkt. Nach Angaben von Polizeisprecher Fritz Grundning steigt die Zahl der Anzeigen bereits an, so aus einem Bericht des ORF. Besonders problematisch ist die Situation bei älteren E-Scootern. Viele Modelle wurden ursprünglich ohne Blinker verkauft und müssen nun nachgerüstet werden. Genau hier beginnt das Problem: Die Nachfrage ist seit Inkrafttreten der neuen Regelungen explodiert. Händler berichten von regelrechten Anstürmen auf Nachrüst-Sets. Teilweise waren die Lager bereits wenige Wochen nach Bekanntwerden der Gesetzesänderung leer. Gleichzeitig sind die Preise für Nachrüst-Blinker deutlich gestiegen.

Experten begrüßen strengere Regeln

Verkehrsexperten sehen die Verschärfungen grundsätzlich positiv. E-Scooter würden häufig unterschätzt, obwohl sie mit bis zu 25 km/h unterwegs sind und durch ihre kleinen Räder ein erhöhtes Sturzrisiko aufweisen. Viele Nutzer seien sich der Gefahren nicht ausreichend bewusst. Daher fordern Fachleute neben Kontrollen vor allem mehr Aufklärung über die Risiken und die richtige Nutzung der Fahrzeuge.

Wer einen neuen E-Scooter kauft, hat Vorteile

Beim Neukauf empfehlen Händler mittlerweile Modelle, bei denen Blinker bereits serienmäßig verbaut sind. Damit ersparen sich Käufer spätere Umbauten und erfüllen automatisch die aktuellen gesetzlichen Anforderungen. Für Besitzer älterer Geräte bleibt die Situation hingegen angespannt. Wer noch keinen Blinker montiert hat, sollte sich rasch informieren.

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