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/ ©zVg: DJ WIDENOIZE
Bild auf 5min.at zeigt DJ WIDENOIZE
Lukas Korditsch alias Widenoize rockt diese Woche das Electric Love 2026.

DJ WIDENOIZE am Electric Love: „Will über Grenzen hinaus“

Vom Schlafzimmer auf die Bühne des größten EDM-Festivals Österreichs. Im exklusiven Interview mit 5 Minuten verrät er uns seine ehrgeizigen Zukunftspläne.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(98 Wörter)
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Für den steirischen Produzenten Lukas Korditsch, in der Musikszene besser bekannt unter seinem Künstlernamen WIDENOIZE, geht es diese Woche wieder auf das Electric Love Festivals am Salzburgring. Der aufstrebende Bass-House-Artist hat seine Wurzeln im steirischen Murtal. Kaum ist der Auftritt am Salzburgring vorbei, hat er bereits das nächste große Ziel im Visier: den Sprung ins Ausland. Im exklusiven Interview mit 5 Minuten spricht Lukas Korditsch alias WIDENOIZE über seine absoluten DJ-Idole, den Traum von der Weltbühne und was für ihn oberste Priorität hat.

DJ WIDENOIZE: „Ganz oben steht erst mal: Spaß haben!“

Bereits ein Jahr ist es her: Wie hast du reagiert, als du erfahren hast, dass du wieder beim Electric Love Festival spielen darfst?

Als ich die E-Mail bekommen habe, dass dieses Jahr wieder ein Slot für mich dabei ist, war ich erstmal überglücklich und, um ehrlich zu sein, auch ein bisschen überrascht. Es fühlt sich immer noch surreal an, im zweiten Jahr in Folge Teil dieses Festivals sein zu dürfen. Ich habe es danach direkt meinen Eltern erzählt – also sofort meine Mama angerufen – und natürlich auch gleich meinen Freunden Bescheid gesagt. Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl und ich freue mich riesig darauf.

Wie bereitet man sich mental und musikalisch auf so einen Auftritt vor?

Musikalisch ist es etwas einfacher, weil man sein Set im Vorhinein sehr gut durchplanen kann. Man hat seine Tracks, baut sich eigene Remixes, Mashups oder komplett eigene Tracks zusammen und schaut sich genau an, welche Songs gut aufeinander passen und was man hintereinander spielen möchte. Mental gibt es dagegen nicht die eine perfekte Methode. Ich bin grundsätzlich immer zumindest etwas nervös, bevor ich auf die Bühne gehe. Aber sobald ich oben stehe und der erste Track läuft, verfliegt die Nervosität eigentlich komplett. Ich denke, je besser man musikalisch vorbereitet ist, desto einfacher fällt auch der mentale Part, weil man sich einfach viel weniger Sorgen machen muss.

Was geht in einem vor, wenn man realisiert, dass man den Sprung vom Schlafzimmer auf Österreichs größtes Festival geschafft hat?

Es ist unglaublich. An dem einen Tag sitzt man noch zu Hause im Schlafzimmer und macht Musik auf dem Laptop, und gefühlt von heute auf morgen darf man auf dem größten Festival Österreichs vor hunderten oder tausenden Leuten spielen. Das ist extrem surreal und oft gar nicht richtig greifbar. Das sind Momente, die man meistens erst im Nachhinein so richtig realisiert und nie mehr vergisst.

Wieviel Zeit steckst du wöchentlich in die Produktion deiner Musik?

Ich versuche wirklich, mich täglich ein bis zwei Stunden mit der Musikproduktion zu beschäftigen. Wenn man dann mal so richtig in einen Flow kommt, werden es natürlich auch gerne mal mehrere Stunden am Stück. Mir ist es einfach wichtig, jeden Tag am Ball zu bleiben, neue Ideen zu sammeln, frische Sounds auszuprobieren und neue Techniken zu lernen, um mich selbst immer weiter zu pushen. Am Ende gilt: Übung macht den Meister. Es kommt gar nicht so extrem auf die schiere Stundenanzahl an, sondern auf die Kontinuität, dass man wirklich jeden Tag etwas Zeit investiert.

Wenn du dir ein Feature mit einem weltbekannten Act aussuchen könntest: Wer stünde ganz oben auf deiner Liste?

Ganz oben steht auf jeden Fall Knock2 aus Amerika, der mich und meinen Sound mit seiner Musik extrem prägt. Und abseits davon war Martin Garrix schon immer ein riesiges Vorbild für mich. Ein Feature mit einem von den beiden wäre ein absoluter Traum.

Wie würdest du deinen Sound in drei Worten beschreiben?

Energetisch, bouncy und heavy-hitting.

Auf dem ELF spielen dieses Jahr auch internationale Giganten wie Armin van Buuren und die Swedish House Mafia. Mit wem würdest du nach deinem Set am liebsten ein Bier an der Bar trinken?

Definitiv mit der Swedish House Mafia. Mit den dreien würde ich wahnsinnig gerne mal bei einem Drink ein paar Worte wechseln. Sie sind absolute Urgesteine und Legenden in der Szene, die man selbst fernab von EDM aus der Popmusik weltweit kennt. Das sind absolute Ausnahmekünstler, von denen man bestimmt unglaublich viel lernen kann.

Was hast du in der Zukunft alles noch geplant?

Für die Zukunft ist auf jeden Fall geplant, richtig viel eigene Musik zu releasen, jede Menge Gigs zu spielen und meinen eigenen Sound immer weiter auszubauen und zu definieren. Das große Ziel für die nächsten Jahre ist es, mich als Artist auch außerhalb von Österreich gut zu positionieren. Aber ganz oben auf der Prioritätenliste steht erst einmal: Musik machen und Spaß haben!

Auch dieses Jahr spielt DJ WIDENOIZE am Electric Love Festival:

  • Wann? Donnerstag, 9, Juli um 19 Uhr
  • Wo? Heineken Starclub
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