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Auf dem Foto von www.5min.at sieht man einen Soldaten und das Krankenhaus in Judenburrg.
Der verletzte Soldat wurde ins Krankenhaus Judenburg gebracht.

Granate explodiert bei Schießübung: 23-jähriger Soldat schwer verletzt

Bei einer Schießübung des Bundesheeres in der Steiermark ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Eine Granate explodierte noch im Granatwerfer. Ein 23-jähriger Soldat erlitt dabei schwere Verletzungen an den Händen.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(283 Wörter)
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Ein Ausbildungsunfall beim Österreichischen Bundesheer hat am Mittwochvormittag im Bezirk Murtal einen Großeinsatz ausgelöst. Auf einem militärischen Schießplatz in Judenburg wurde ein 23-jähriger Berufssoldat bei der Explosion einer Granate schwer verletzt. Das Bundesheer hat bereits eine interne Unfallkommission eingesetzt.

Schießübung nimmt dramatische Wendung

Der Unfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr während einer Schießausbildung mit scharfer Munition. Eine Gruppe von Berufssoldaten absolvierte gerade eine Übung auf einem Schießplatz des Bundesheeres. Der 23-jährige Soldat aus Klagenfurt war als Ladeschütze an einem Granatwerfer eingesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen führte er eine erste Granate in das Rohr ein und dürfte bereits die zweite Granate nachgeladen haben, obwohl der erste Schuss noch nicht ausgelöst worden war.

Granate detonierte im Rohr

Durch das vorzeitige Nachladen dürfte die bereits eingelegte Granate noch im Rohr umgesetzt haben. In der Folge kam es zu einer heftigen Explosion. Der Soldat erlitt dabei schwere Verletzungen an beiden Händen sowie leichte Verletzungen im Gesicht. Sanitäter des Österreichischen Bundesheeres, die sich während der Übung vor Ort befanden, leisteten umgehend Erste Hilfe. Anschließend wurde der Schwerverletzte in das LKH Judenburg eingeliefert und dort medizinisch versorgt.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Polizei nahm gemeinsam mit den zuständigen Stellen des Bundesheeres die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Erste Befragungen von Augenzeugen sowie die Aussagen des verletzten Soldaten ergaben laut Polizei keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Um den genauen Ablauf des Unfalls lückenlos aufzuklären, hat das Österreichische Bundesheer eine interne Unfallkommission eingerichtet. Sie soll nun untersuchen, wie es zu der folgenschweren Explosion kommen konnte und ob sämtliche Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 09.07.2026 um 10:25 Uhr aktualisiert
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