Medizinischer Notfall: Stundenlange Rettungsaktion am Hochschwab
Ein medizinischer Notfall auf der Voisthalerhütte löste einen nächtlichen Bergrettungseinsatz aus. Wegen starken Windes konnte kein Hubschrauber fliegen, die Person wurde per Gebirgstrage ins Tal gebracht.
Ein nächtlicher Einsatz hat die Bergrettung im Hochschwabgebiet gefordert. Eine Person musste nach einem medizinischen Notfall von der Voisthalerhütte dringend ins Krankenhaus gebracht werden. Der Alarm für die Bergrettung Kapfenberg ging gegen 1.40 Uhr ein. Ursprünglich war eine Rettung mittels Notarzthubschrauber vorgesehen. Aufgrund des starken böigen Windes musste der Hubschraubereinsatz jedoch abgebrochen werden.
Daraufhin machten sich zwölf Bergretterinnen und Bergretter, darunter auch ein Bergrettungsarzt, auf den Weg zur Voisthalerhütte. Vor Ort wurde die betroffene Person medizinisch versorgt und anschließend mit einer Gebirgstrage ins Tal transportiert.
Rettungseinsatz dauerte sechs Stunden
Nach rund sechs Stunden konnte der kräftezehrende Einsatz erfolgreich beendet werden. Im Tal wurde die Person an das Rote Kreuz übergeben und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz standen neben der Bergrettung Kapfenberg auch die Ortsstellen Thörl und Turnau, die Alpinpolizei Hochsteiermark sowie das Rote Kreuz. Die Bergrettung bedankte sich für die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzorganisationen.