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/ ©Canva Montage/Bestattung Ilse Urschler
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man den verstorbenen Heinrich Kaufmann aus Fürstenfeld.
Der Fürstenfelder Innenarchitekt, Unternehmer und Familienmensch Heinrich Kaufmann ist völlig überraschend im Alter von nur 61 Jahren verstorben

„Papas Umarmungen waren stärker als alle Worte“: Trauer um Heinrich Kaufmann

Innenarchitekt Heinrich Kaufmann ist völlig überraschend im Alter von 61 Jahren verstorben. Familie, Freunde und Wegbegleiter verlieren einen Menschen, der das Leben in vollen Zügen genoss.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(333 Wörter)
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Es gibt Menschen, die nicht nur Häuser und Räume gestalten, sondern auch Spuren in den Herzen anderer hinterlassen. Einer von ihnen war Heinrich Kaufmann. Der Fürstenfelder Innenarchitekt, Unternehmer und Familienmensch ist völlig überraschend im Alter von nur 61 Jahren verstorben, nur wenige Monate vor seinem geplanten Ruhestand.

Abschied von einem Mann, der das Leben liebte

Mit seinem Innenarchitekturbüro „Wohnanders“ prägte Heinrich Kaufmann über viele Jahre Wohn- und Geschäftsräume weit über Fürstenfeld hinaus. Doch wer ihn kannte, erinnert sich nicht zuerst an seine Arbeit, sondern an seine offene Art, seine Herzlichkeit und seine Begeisterung für das Leben. Seine Tochter Maria beschreibt ihren Vater als „keinen Mann von großen Worten, aber seine Umarmungen, und die haben wir wirklich oft von ihm bekommen, die waren viel stärker als alles andere,“ so aus einem Bericht der Kleinen Zeitung.

Familie stand immer an erster Stelle

Gemeinsam mit seiner damaligen Frau gründete Kaufmann in den 1990er-Jahren das Unternehmen „Wohnanders“. Gleichzeitig wuchs auch seine Familie. Vier Kinder und später sechs Enkelkinder waren der Mittelpunkt seines Lebens. Ein Satz begleitete ihn dabei besonders: „Du musst die Menschen so nehmen, wie sie sind, andere gibt es nicht.“ Seine Tochter sagt rückblickend, genau das habe ihren Vater ausgezeichnet. Er habe nie schlecht über andere gesprochen und jedem mit Respekt begegnet.

Kurz vor der Übergabe des Lebenswerks

In wenigen Monaten wollte Heinrich Kaufmann sein Unternehmen an seinen Sohn Jakob übergeben und sich Schritt für Schritt aus dem Berufsleben zurückziehen. Dazu sollte es nicht mehr kommen. Der 61-Jährige starb völlig unerwartet während einer Radtour, bei einer Tätigkeit, die ihm besonders viel bedeutete. „Unser Papa ist genau bei dem gestorben, was er am liebsten getan hat“, sagt seine Tochter. Die Trauerfeier findet am Sonntag, 19. Juli, um 11 Uhr in der Aufbahrungshalle Fürstenfeld statt. Im Anschluss wird Heinrich Kaufmann zu seiner letzten Ruhestätte begleitet.

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