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Auf dem Foto von www.5min.at sieht man die queere Hütte in Graz.
„Jodie's Fuxteiflswüde Jausn-Hüttn“ wird beim Aufsteirern 2026 nicht vertreten sein.

Nach dem Aufsteirern-Eklat: Queere Hütte heuer nicht mehr dabei

Letztes Jahr sorgte die queere Hütte beim Aufsteirern für einen politischen Streit, am Ende durfte sie doch öffnen. Heuer ist alles anders: Die RosaLila PantherInnen teilten nun mit, dass sie heuer beim nicht dabei sein werden.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(430 Wörter)
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Vor einem Jahr stand sie im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte, nun ist klar: „Jodie’s Fuxteiflswüde Jausn-Hüttn“ wird beim Aufsteirern 2026 nicht vertreten sein. Das teilten die RosaLila PantherInnen am Dienstag mit. Bereits seit einigen Monaten sei bekannt, dass es für die Hütte heuer keinen Platz beim größten Volkskulturfest Österreichs gebe.

Auf dem Foto von www.5min.at sieht man die queere Hütte in Graz.
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Nach einem Gespräch zwischen den RosaLila PantherInnen, dem Veranstalter Ivents und Vertretern des Landeshauptmann-Büros kam es im vergangen Jahr schließlich zur Einigung.

Nach großem Wirbel durfte die Hütte 2025 doch öffnen

Die Geschichte sorgte bereits im vergangenen Jahr für Schlagzeilen. Kurz vor dem Aufsteirern 2025 entbrannte eine Diskussion um den geplanten Gastrostand der RosaLila PantherInnen. Hintergrund waren Bedenken aus dem Büro von Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ), woraufhin ein Ausschluss der Hütte im Raum stand. Nach einem Gespräch zwischen den RosaLila PantherInnen, dem Veranstalter Ivents und Vertretern des Landeshauptmann-Büros kam es schließlich zur Einigung. Die Hütte durfte doch am Fest teilnehmen. Voraussetzung war, dass sie sich in das Konzept des Aufsteirerns einfügt, mit steirischer Tracht, regionaler Kulinarik und Volkskultur. Die damalige Entscheidung löste breite politische Reaktionen aus.

Auf dem Foto von www.5min.at sieht man die queere Hütte in Graz.
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„Ein Ort der Begegnung“

Nach Angaben der RosaLila PantherInnen entwickelte sich die Hütte im vergangenen Jahr zu einem Publikumsmagneten. Viele Besucher nutzten sie als Treffpunkt, zahlreiche Fotos entstanden dort und Menschen unterschiedlichster Generationen und politischer Ansichten kamen ins Gespräch. „Unsere Hütte wurde von Vertreter:innen aller politischen Parteien besucht, wenn man Gerald Grosz zur FPÖ dazuzählt. Ein Volkskulturfest darf kein Platz für politischen Hickhack sein, für Menschenwürde aber sehr wohl. Denn in der Steiermark hält man zamm und lost kan hint!“, wird Vereinsobmann Joe Niedermayer in einer Aussendung zitiert.

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Die Hütte sei nicht nur ein beliebtes Fotomotiv gewesen, sondern vor allem ein Ort gewesen, an dem Berührungsängste abgebaut und Begegnungen ermöglicht worden seien.

Heuer kein Platz mehr

Für das Aufsteirern 2026 werde es jedoch keine Fortsetzung geben. Die Betreiber betonen, dass sie bereits seit einigen Monaten wissen, dass für ihre Hütte diesmal kein Platz vorgesehen ist. Sie bedauern diese Entscheidung. Die Hütte sei nicht nur ein beliebtes Fotomotiv gewesen, sondern vor allem ein Ort gewesen, an dem Berührungsängste abgebaut und Begegnungen ermöglicht worden seien. Viele Besucher hätten bereits angenommen, dass die Hütte auch heuer wieder Teil des Festes sein werde. Warum es diesmal keine Teilnahme gibt, geht aus der Mitteilung der RosaLila PantherInnen nicht hervor. „Wir blicken mit großer Dankbarkeit auf ein wunderschönes Fest und viele besondere Begegnungen zurück. Umso mehr bedauern wir, dass es heuer keine Fortsetzung geben wird. Denn gerade dort, wo Menschen zusammenkommen, kann aus Fremdheit Vertrautheit werden. Und genau darin liegt für uns der schönste volkskulturelle Mehrwert“, so der Verein abschließend.

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