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/ ©Montage: Canva
Das Bild zeigt Wasser auf www.5min.at.
Steirische Gemeinden reagieren auf steigenden Wasserverbrauch.

Hitzewelle: Gemeinden rufen Steirer jetzt zum Wassersparen auf

Die anhaltende Hitzewelle sorgt in Teilen der Steiermark für steigenden Wasserverbrauch. Einige Gemeinden rufen ihre Bevölkerung bereits zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf, andernorts mussten sogar Reserven angelegt werden.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(386 Wörter)
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Die außergewöhnlich hohen Temperaturen der vergangenen Tage machen sich zunehmend bei der Trinkwasserversorgung bemerkbar. Mehrere steirische Gemeinden melden steigenden Wasserverbrauch und bitten ihre Bürgerinnen und Bürger, Wasser möglichst sparsam zu verwenden. Ziel ist es, Engpässe während der Hitzewelle zu vermeiden.

20.000 Liter Trinkwasser als Reserve bereitgestellt

Besonders angespannt war die Situation laut ORF zuletzt in der weststeirischen Gemeinde St. Martin am Wöllmißberg im Bezirk Voitsberg. Dort wurde einer der Hochbehälter vorsorglich mit rund 20.000 Litern Trinkwasser befüllt. Die Feuerwehr Köflach unterstützte die Maßnahme. Laut Vizebürgermeister Andreas Graschi sei eine derartige Nachfüllung bisher nicht notwendig gewesen. Durch die zusätzlichen Wassermengen könne die Versorgung aber derzeit sichergestellt werden, insbesondere zu Zeiten mit besonders hohem Verbrauch.

Trinkwasser soll vorsorglich abgekocht werden

Seit dem Wochenende empfiehlt die Gemeinde den Bewohnerinnen und Bewohnern außerdem, Trinkwasser vor dem Konsum abzukochen. Hintergrund ist nicht die Wasserqualität selbst, sondern eine reine Vorsichtsmaßnahme nach den Arbeiten an der Wasserversorgung. Durch den Einsatz von Schläuchen könne eine Verunreinigung nicht vollständig ausgeschlossen werden, weshalb die Gemeinde zum Abkochen rät.

Gemeinden bitten um sparsamen Wasserverbrauch

Auch in anderen Teilen der Steiermark wächst die Sorge um die Wasserversorgung. Die Gemeinde Grafendorf bei Hartberg appelliert auf ihrer Homepage an die Bevölkerung, während der Hitzewelle auf die Bewässerung von Rasenflächen zu verzichten. Der niedrige Wasserstand und der stark gestiegene Verbrauch würden die Versorgung zunehmend belasten.

Hoher Verbrauch sorgt für Engpässe

Bereits seit vergangener Woche registriert auch die Gemeinde Gleinstätten außergewöhnlich hohe Wasserverbräuche. Laut Bürgermeisterin Elke Halbwirth können sich die Hochbehälter während der Nacht derzeit nicht mehr ausreichend füllen, weil tagsüber große Wassermengen verbraucht werden. Dadurch könne es in Spitzenzeiten kurzfristig zu Versorgungsengpässen kommen.

Appell: Autos nicht waschen und Pools melden

Im gesamten Versorgungsgebiet des Wasserverbandes Wies-Eibiswald wird die Bevölkerung deshalb aufgerufen, Wasser bewusst zu nutzen. Unter anderem wird gebeten, auf private Autowäschen zu verzichten. Wer einen Pool befüllen möchte, soll dies außerdem vorab beim zuständigen Wasserverband melden. So sollen größere Verbrauchsspitzen besser koordiniert und die Trinkwasserversorgung für alle Haushalte gesichert werden.

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