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/ ©Peter Drechsler
Foto auf 5min.at zeigt SPÖ-Chef Max Lercher
Die steirische SPÖ erhöht wegen Hitze und drohender Wasserknappheit den Druck auf die Landesregierung. Parteichef Max Lercher verlangt rasche Maßnahmen und eine verbindliche Hitzeschutzstrategie.

SPÖ fordert rasche Maßnahmen gegen Hitze und Wasserknappheit

Die steirische SPÖ warnt vor den Folgen von Hitze und Wasserknappheit. Parteichef Max Lercher fordert Akutmaßnahmen und nimmt Landeshauptmann Mario Kunasek in die Pflicht.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(319 Wörter)
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Die anhaltende Hitze und eine drohende Dürre beschäftigen nun auch die steirische Landespolitik. SPÖ-Landesparteivorsitzender Max Lercher fordert von der blau-schwarzen Landesregierung ein sofortiges Umdenken. Aus seiner Sicht gefährde fehlender Hitzeschutz die Gesundheit, die Landwirtschaft sowie den steirischen Wirtschafts- und Industriestandort. Der Landeshauptmann müsse deshalb die Verantwortung übernehmen.

Kritik an Regierung

Besonders scharf kritisiert Lercher den Umgang von FPÖ und ÖVP mit dem Thema. „Dass die FPÖ und allen voran Landesrat Amesbauer im Landtag offen zur Schau tragen, dass sie das Thema nicht ernst nehmen, überrascht niemanden. Bei der FPÖ hat es System, das zu verleugnen, was die Menschen dieser Tage am eigenen Leib spüren“, erklärt der SPÖ-Chef. Auch die ÖVP stehle sich laut Lercher aus der Verantwortung und sehe der Entwicklung tatenlos zu. „Verleugnung ist keine Politik – und Parteitaktik darf niemals über den Interessen der Steiermark stehen.“

Viele Bereiche betroffen

Nach Angaben der SPÖ steige die Belastung unter anderem in Spitälern, Pflegeheimen, Kindergärten, Schulen und im Sozialbereich. Gleichzeitig würden Bäuerinnen und Bauern vor akuter Wasserknappheit warnen. Lercher verweist darauf, dass die Folgen mehrere Zuständigkeitsbereiche betreffen – von der Gesundheit über die Wirtschaft bis zu den Einsatzkräften. „Der Landeshauptmann darf hier nicht länger untätig bleiben – er muss den Hitzeschutz und die Wassersicherheit unverzüglich zur Chefsache machen.“

Anfrage an das Land

Um den Druck zu erhöhen, bringt die steirische SPÖ eine parlamentarische Anfrage an alle Mitglieder der Landesregierung ein. Dabei soll offengelegt werden, welche Schutz- und Vorsorgemaßnahmen bereits getroffen wurden. „Wir wollen von jedem einzelnen Landesrat Schwarz auf Weiß wissen, welche konkreten Schutz- und Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden – und wo fahrlässig geschlafen wurde“, kündigt Lercher an. Zusätzlich fordert die Partei Akutmaßnahmen für den Gesundheits- und Pflegebereich sowie eine verbindliche Klima-, Umwelt- und Hitzeschutzstrategie für die Steiermark.

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