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/ ©FF Zauchen
Bild auf 5min.at zeigt Hubschrauber und ein Feuer.
350 Feuerwehrkräfte im Bereich Liezen standen nach Unwettern am Mittwochabend im Einsatz.

Überflutungen, Muren und Waldbrände: Heftige Gewitter sorgen für Schäden

Eine heftige Gewitterfront hat am Mittwochabend den Bezirk Liezen getroffen. Überflutete Gebäude, Murenabgänge, umgestürzte Bäume und mehrere Waldbrände hielten die Einsatzkräfte auf Trab.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(338 Wörter)
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Nach den heißen Tagen brachte eine Gewitterfront am Mittwochabend schwere Niederschläge in die Region. Gegen 18 Uhr zog das Unwetter über das Ennstal und verursachte an mehreren Orten Schäden. Besonders betroffen war Gröbming. Dort mussten unter anderem ein Supermarkt, eine Tiefgarage und ein Wohnhaus von den Feuerwehren ausgepumpt werden. Zudem blockierte ein umgestürzter Baum eine Straße. Auch in Pruggern sorgten mehrere Murenabgänge für Einsätze der Feuerwehr.

Bild auf 5min.at zeigt einen Unwettereinsatz.
©FF Pruggern |
Ein schweres Unwetter rief die Freiwillige Feuerwehr Pruggern auf den Plan.

Mehr als 350 Feuerwehrleute standen im Unwettereinsatz

Die Feuerwehren des Bezirks Liezen rückten mit einem Großaufgebot aus. Insgesamt waren rund 350 Einsatzkräfte von etwa zwei Dutzend Feuerwehren gefordert. Neben den Unwetterschäden mussten die Helfer auch mehrere weitere Notfälle abarbeiten. Zusätzlich zu den Aufräumarbeiten nach dem Gewitter wurden insgesamt sechs Waldbrände gemeldet. Die ersten Feuer entstanden bereits am Mittwochnachmittag in Bad Mitterndorf am Kulmkogel sowie im Bereich des Krahsteins auf der Tauplitz.

Überflutungen, Muren und Waldbrände: Heftige Gewitter sorgen für Schäden
©FF Zauchen |
Waldbrand beim Krahstein

Waldbrand sorgte für Großeinsatz in Treglwang

Ein besonders aufwendiger Einsatz entwickelte sich in Treglwang. Dort breitete sich ein Waldbrand auf einer Fläche von rund fünf Hektar aus. Erkundungen mit Wärmebilddrohnen zeigten am Donnerstag, dass sich das Feuer durch die Regenfälle nicht weiter ausgebreitet hatte. Die Flammen konnten weitgehend eingedämmt werden. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich danach vor allem auf die Bekämpfung einzelner Glutnester. Auch die Wasserversorgung stellte die Feuerwehr vor Herausforderungen: Am Donnerstag waren weiterhin rund 150 Kräfte von acht Feuerwehren im Einsatz, um ausreichend Löschwasser in das schwer zugängliche Gebiet zu bringen. Unterstützt wurden die Löscharbeiten aus der Luft durch zwei Hubschrauber von Bundesheer und Innenministerium.

Bild auf 5min.at zeigt einen Waldbrand.
©FF Treglwang
Großeinsatz bei Waldbrand in Treglwang.
Bild auf 5min.at zeigt Hubschrauber beim Einsatz.
©FF Zauchen |
Unterstützt wurden die Löscharbeiten aus der Luft durch zwei Hubschrauber von Bundesheer und Innenministerium.

Weitere Einsätze nach Verkehrsunfällen

Neben den Folgen des Gewitters mussten die Feuerwehren auch zu mehreren Verkehrsunfällen ausrücken. Die Unwettergefahr war damit noch nicht vollständig vorbei. Auch für Donnerstag wurden in der Obersteiermark weitere Gewitter erwartet. Mehr dazu hier: Bis zu 38 Grad möglich: Hier drohen in Österreich heute heftige Gewitter.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.08.2026 um 15:06 Uhr aktualisiert
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