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/ ©FF Treglwang
Bild auf 5min.at zeigt einen Waldbrand.
Aufgrund der anhaltenden Hitze herrscht in der Steiermark erhöhte Waldbrandgefahr.

Feuerwehren warnen: „Schon ein Funke kann zur Katastrophe führen“

Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen die Waldbrandgefahr in der Steiermark weiter ansteigen. Nach mehreren Bränden in dieser Woche richten die Feuerwehren nun einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(271 Wörter)
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Die derzeitige Hitzewelle sorgt in der Steiermark für eine angespannte Lage. Aufgrund der extremen Trockenheit gilt aktuell in allen steirischen Bezirken die Waldbrand-Verordnung. Wie rasch sich Brände entwickeln können, zeigte sich erst am Mittwoch: Während zahlreiche Feuerwehren nach heftigen Unwettern im Dauereinsatz standen, mussten sie gleichzeitig auch mehrere Waldbrände bekämpfen. 5 Minuten berichtete: Überflutungen, Muren und Waldbrände: Heftige Gewitter sorgen für Schäden.

Feuerwehren im Großeinsatz bei Waldbränden

Insgesamt wurden sechs Waldbrände gemeldet. Die ersten Feuer brachen bereits am Mittwochnachmittag in Bad Mitterndorf am Kulmkogel sowie im Bereich des Krahsteins auf der Tauplitz aus. Besonders herausfordernd gestaltete sich der Einsatz in Treglwang. Dort erfassten die Flammen eine rund fünf Hektar große Waldfläche. Auch am Donnerstag standen noch rund 150 Feuerwehrleute von acht Feuerwehren im Einsatz, um Glutnester zu bekämpfen und die Wasserversorgung im unwegsamen Gelände sicherzustellen. Unterstützt wurden die Löscharbeiten von zwei Hubschraubern des Bundesheeres und des Innenministeriums. „Um 14.05 Uhr konnten die Löscharbeiten eingestellt werden. Insgesamt wurden 65000 l Wasser für die Löscharbeiten benötigt“, berichtete die Feuerwehr Treglwang am Donnerstag. Am Freitagmorgen erfolgte noch ein Erkundungsflug um endgültig „Brand Aus“ geben zu können.

Bild auf 5min.at zeigt Hubschrauber beim Einsatz.
©FF Zauchen |
Unterstützt wurden die Löscharbeiten in Treglwang aus der Luft durch zwei Hubschrauber von Bundesheer und Innenministerium.

„Schon ein Funke kann zur Katastrophe führen“

Angesichts der aktuellen Situation appellieren die Feuerwehren eindringlich an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein. „Schon ein Funke kann zur Katastrophe führen“, warnen die Einsatzkräfte. Die derzeitige Trockenheit sorge für eine „extrem hohe Waldbrandgefahr“, weshalb jeder Einzelne dazu beitragen könne, Brände zu verhindern.

Das raten die Feuerwehren

Die Einsatzkräfte erinnern deshalb an einige wichtige Verhaltensregeln:

  • Im Wald und in Waldnähe keinesfalls rauchen.
  • Kein offenes Feuer im Wald oder in unmittelbarer Waldnähe entzünden.
  • Warnhinweise und behördliche Sperren unbedingt beachten.
  • Rauch oder Feuer sofort über den Notruf 122 melden.
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