Dramatischer Notfall am Klafferkessel: 16-Jähriger nicht ansprechbar
Ein 16-Jähriger geriet am Klafferkessel in eine Notlage und war nach einem Sturz zunächst nicht ansprechbar. Der Rettungshubschrauber Christophorus 14 musste den Jugendlichen schließlich aus der Luft suchen und retten.
Am Klafferkessel in Schladming (Steiermark) kam es zu einem schwierigen Rettungseinsatz. Ein 16-Jähriger war gestürzt und befand sich laut Bergrettung in einem deutlich beeinträchtigten Zustand. Zunächst war der Jugendliche nicht ansprechbar. Nach Eingang des Notrufs wurde umgehend der Rettungshubschrauber Christophorus 14 angefordert. Doch schon bei der ersten Kontaktaufnahme stellte sich eine zusätzliche Herausforderung für die Einsatzkräfte heraus: Der Notrufer befand sich inzwischen nicht mehr beim Patienten und hatte seinen Standort verändert.
Einsatzkräfte leiten Erste Hilfe telefonisch an
Da der Jugendliche weiterhin nicht ansprechbar war, musste schnell gehandelt werden. Die Einsatzkräfte leiteten den Notrufer telefonisch zu den notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen an und forderten ihn gleichzeitig auf, zum Jugendlichen zurückzukehren. Parallel dazu wurde die Polizei Schladming in den Einsatz eingebunden. Für die Rettungskräfte war zunächst auch die genaue Lokalisierung des Jugendlichen eine Herausforderung. Schließlich gelang es dem Team von Christophorus 14, den Patienten aus der Luft ausfindig zu machen.
16-Jähriger ins Krankenhaus gebracht
Der Jugendliche konnte daraufhin vom Rettungshubschrauber geborgen und zur weiteren medizinischen Versorgung ins Klinikum Schladming gebracht werden. Wie es zu dem Sturz kam und warum sich der 16-Jährige in einem deutlich beeinträchtigten Zustand befand, geht aus der Mitteilung der Bergrettung nicht hervor.
Bergrettung warnt vor Risiken im alpinen Gelände
Die Bergrettung Schladming nimmt den Einsatz zum Anlass, auf die besonderen Gefahren im Gebirge hinzuweisen. Gerade bei deutlich eingeschränkter Wahrnehmungs-, Reaktions- oder Orientierungsfähigkeit könne das Unfallrisiko im alpinen Gelände deutlich steigen. Daher sei es wichtig, bei Touren stets auf die eigene körperliche und geistige Verfassung zu achten und im Gebirge besondere Vorsicht walten zu lassen.