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Bild auf 5min.at zeigt Schaller und Schnmiedtbauer
Trockenheit verursachte bisher einen Schaden von rund 140 Millionen Euro in der Steiermark.

140 Millionen Euro Dürreschaden: Soforthilfe für steirische Bauernhöfe

Enorme Schäden durch die Hitzewelle: Die anhaltende Trockenheit hat in der Steiermark bereits rund 140 Millionen Euro Schaden verursacht. Jetzt greift Raiffeisen den Landwirten mit zinsfreien Sofort-Krediten unter die Arme.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
2 Minuten Lesezeit(251 Wörter)
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Die extreme Hitzewelle und fehlende Niederschläge bringen die steirische Landwirtschaft massiv unter Druck. Nach Schätzungen der Österreichischen Hagelversicherung liegt der entstandene Gesamtschaden in der Steiermark bereits bei 140 Millionen Euro. Besonders tierhaltende Betriebe stehen vor großen Problemen, da Grünland und Maisfelder vertrocknen und Futter teuer zugekauft werden muss. Nach der bereits gestarteten Futtermitteloffensive von Bauernbund, Landwirtschaftskammer und Maschinenring folgt nun der nächste Rettungsschirm: Die Raiffeisen-Gruppe stellt zinsfreie Dürre-Soforthilfen zur Verfügung.

Bis zu 15.000 Euro zinsfreie Überbrückung

Um betroffenen Höfen rasch finanziellen Spielraum zu verschaffen, bietet Raiffeisen eine unbürokratische Liquiditätsüberbrückung von bis zu 15.000 Euro pro Betrieb an. Damit sollen Akutkosten abgefedert werden – etwa für:

  • Zukauf von zusätzlichen Futtermitteln
  • Ausgleich von Ernteausfällen
  • Anschaffung von neuem Saatgut
  • Notwendige Wasserversorgung der Tiere

Die Darlehen können ab sofort direkt über die steirischen Raiffeisenbanken beantragt werden. Die Laufzeit erstreckt sich vorerst bis zum Hauptauszahlungstermin der EU-Agrargelder durch die Agrarmarkt Austria (AMA) im Dezember.

Bauernbund fordert Nachlass bei Sozialversicherung

Neben dem Darlehen verlangt der Steirische Bauernbund weitere Schritte. Direktor Bernd Brodtrager spricht sich für eine Entlastung bei der Sozialversicherung (SVS) aus: Geprüft werden soll eine Erleichterung in der Höhe von etwa einer Quartalszahlung für besonders stark betroffene Höfe. Langfristig fordert die Vertretung zudem bessere gesetzliche Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft – insbesondere einen vereinfachten Zugang zu Wasser, den Ausbau von Bewässerungsmöglichkeiten und Anpassungssysteme an regelmäßige Trockenperioden.

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