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Foto auf 5min.at zeigt die Planai
Nach dem tödlichen Unfall eines 42-jährigen Grazers auf der Planai beschäftigt der Fall nun auch das Bezirksgericht Schladming.

Mysteriöser Todesfall: Grazer stirbt bei Sturz aus Sessellift – jetzt klagt die Mutter

Nach dem tödlichen Sturz eines 42-jährigen Grazers aus einem Sessellift auf der Planai zieht seine Mutter vor Gericht. Viele Fragen bleiben für sie ungeklärt.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(299 Wörter)
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Nach dem tödlichen Unfall eines 42-jährigen Grazers auf der Planai beschäftigt der Fall nun auch das Bezirksgericht Schladming. Die Mutter des Verstorbenen hat die Planai-Bahnen laut Medienberichten geklagt und fordert in einem Zivilverfahren die Übernahme von Begräbniskosten in Höhe von rund 8.150 Euro.

Tödlich verunglückt: Grazer stürzte rund zehn Meter in die Tiefe

Der 42-Jährige war am 23. November 2025 tot unterhalb der Burgstallalmbahn gefunden worden. Zunächst wurde angenommen, dass der Skifahrer abseits der Piste verunglückt war. Spätere Ermittlungen ergaben jedoch ein anderes Bild: Daten seiner Smartwatch deuteten darauf hin, dass der Grazer rund zehn Meter aus dem Sessellift gestürzt war. Er erlitt dabei einen tödlichen Genickbruch. Das Verfahren wurde eingestellt. Laut Staatsanwaltschaft Leoben gab es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Warum der Mann aus dem Sessellift fiel, ist allerdings weiterhin ungeklärt.

Streit um möglichen technischen Defekt

Die Mutter des Verstorbenen habe laut eines Berichts der Kleinen Zeitung den Verdacht, dass sich der Sicherheitsbügel aufgrund eines technischen Problems nicht ordnungsgemäß geschlossen haben könnte. Die Planai-Bahnen weisen die Vorwürfe allerdings zurück. Nach dem Unfall seien die Sessel kontrolliert und keine Fehlfunktionen festgestellt worden. Seitens der Planai-Bahnen wird argumentiert, dass der Schließmechanismus vom 42-Jährigen möglicherweise nicht vollständig eingerastet worden sei. Welchen Sessel der Grazer benutzt hatte, ist laut Bericht nicht bekannt. Eine Videoüberwachung gebe es in diesem Bereich demnach nicht.

Unfall soll rekonstruiert werden

Im weiteren Verfahren sollen unter anderem ein Ermittler sowie mehrere Mitarbeiter der Planai-Bahnen als Zeugen aussagen. Außerdem soll ein Sachverständiger den Unfallhergang rekonstruieren. Die nächste Verhandlung dürfte direkt an der Unfallstelle stattfinden. Geplant sei ein Termin im Winter.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 14.08.2026 um 15:43 Uhr aktualisiert
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