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Symbolfoto
Das Bild auf 5min.at zeigt einen Fischotter.
Ein Fischotter gerät in Liezen in eine Schlagfalle.

Fischotter in Schlagfalle entdeckt: „Gar nicht auszudenken…“

Ein Fischotter geriet in Liezen offenbar in eine Schlagfalle und schleppte diese zunächst mit sich. Nach einem ersten erfolglosen Rettungsversuch gelang es der Jägerschaft schließlich, das Tier zu befreien.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(381 Wörter)
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Ein ungewöhnlicher und zugleich erschreckender Vorfall sorgte am Freitag in Liezen für Aufsehen. Im Bereich der alten Schmiede am Pyhrnbach entdeckten Passanten einen Fischotter, der offenbar in eine Schlagfalle geraten war. Sie verständigten umgehend die Polizei.

Tier entkam zunächst mit Falle

Polizei und Jäger rückten daraufhin aus, um den Fischotter zu sichern. Der erste Versuch blieb jedoch erfolglos: Das Tier konnte nicht eingefangen werden und flüchtete mit der Falle. Ein Nutzer schilderte den Vorfall anschließend in der Facebookgruppe „Wir sind Liezen, das Original“ und warnte davor, selbst zu versuchen, das Tier zu fangen. Auch die Falle sollte keinesfalls angefasst werden. Besonders kritisch sei der Umstand, dass solche Fallen nicht nur für Wildtiere gefährlich sein können. „Egal wie man zum Fischotter steht, aber eine Schlagfalle geht gar nicht. Einerseits ist das Tierquälerei, andrerseits können auch unbeteiligte Menschen, vor allem Kinder durch die Falle schwer verletzt werden“, wird in dem Beitrag betont. Der Appell lautete deshalb: Wer den Fischotter entdeckt, soll umgehend die Polizei verständigen.

In der Nacht gelang die Rettung

Noch am Freitagabend folgte schließlich die erlösende Nachricht. Der Fischotter konnte durch den Einsatz der Jägerschaft Liezen gesichert und aus der Falle befreit werden. Das Tier wurde nach Graz gebracht und dort weiter versorgt und gepflegt. Die sichergestellte Falle wurde der Polizei übergeben.

Große Anteilnahme in den sozialen Medien

Der Vorfall löste in der Facebookgruppe zahlreiche Reaktionen aus. Viele User zeigten sich betroffen und verurteilten den Einsatz einer Schlagfalle. Besonders die mögliche Gefahr für Kinder und Hunde sorgte für Diskussionen. „Ohne Worte. Das geht gar nicht. Der Mensch ist einfach nur grausam“, schrieb etwa ein Nutzer. Eine andere Userin kritisierte ebenfalls das Vorgehen und fragte sich, wie man einem Lebewesen eine solche Qual zufügen könne. Auch die mögliche Gefahr für Passanten wurde thematisiert. Eine Mutter schrieb: „Oh Gott … geh mit meinen Kids und Hund öfters mal im Bach, gar nicht auszudenken.“ Ein weiterer Nutzer erklärte: „Es macht mich einfach nur traurig und wütend, was in Österreich teilweise noch mit Tierquälerei passiert.“ Umso größer war die Erleichterung, als am Abend feststand: Der Fischotter konnte gerettet werden.

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