„Schreckgespenster“: Schönleitner verteidigt Pläne für LKW-Maut
Schlagabtausch rund um eine flächendeckende LKW-Maut: Grünen-Wirtschaftssprecher Lambert Schönleitner weist die Kritik von WKO, ÖVP, FPÖ und NEOS zurück und fordert Kostenwahrheit.
Nach der Veröffentlichung bislang unter Verschluss gehaltener Studien rückt die Diskussion um eine flächendeckende LKW-Maut auf Landes- und Gemeindestraßen wieder in den Fokus. Grünen-Wirtschaftssprecher Lambert Schönleitner holt nun aus. Er wirft den Gegnern der Abgabe eine „wirtschaftspolitische Märchenstunde“ vor.
Hauptlast tragen derzeit die Steuerzahler
Laut dem Grünen-Abgeordneten müsse endlich Kostenwahrheit auf den Straßen einkehren. Durch den Schwerverkehr werden Landes- und Gemeindestraßen massiv beschädigt. Die Kosten für die Instandhaltung tragen bisher jedoch die Steuerzahler. „Wer die Maut ablehnt, soll erklären, wie er die Straßenerhaltung künftig finanzieren will, ohne immer neue Schulden auf Kosten der Steuerzahler zu machen“, betont der Wirtschaftssprecher abschließend.