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Bild auf 5min.at zeigt Graz.
Für den steirischen Tourismus gibt es dabei erfreuliche Nachrichten: Italienische Gäste sorgten für ein kräftiges Plus.

36 Prozent mehr Italiener: Steiermark erlebt Urlauber-Boom

Nach einer gezielten Werbeoffensive in Oberitalien fällt die Sommerbilanz deutlich aus: Die Zahl der Gäste aus Italien ist in der Steiermark um 36,2 Prozent gestiegen. Und das Potenzial scheint noch längst nicht ausgeschöpft.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(368 Wörter)
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Mit dem meteorologischen Herbstbeginn am 1. September wird Bilanz über die vergangenen Sommermonate gezogen. Für den steirischen Tourismus gibt es dabei erfreuliche Nachrichten: Italienische Gäste sorgten für ein kräftiges Plus. Um 36,2 Prozent stieg die Zahl der Urlauber aus Italien. Ein Ergebnis, das auch mit den verstärkten Bemühungen zusammenfällt, die Steiermark südlich der Grenze bekannter zu machen.

Von Plakaten bis zum Steiermarkdorf in Jesolo

In Oberitalien wurde zuletzt gezielt um neue Gäste geworben. Dazu gehörten Werbespots und Plakate, aber auch ein Steiermarkdorf in Jesolo. Rund eine Viertelmillion Euro fließt jährlich in die entsprechenden Werbemaßnahmen. Für Steiermark-Tourismus-Chef Michael Feiertag ist das Geld eine längerfristige Investition. Das aktuelle Wachstum sei erfreulich, das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht. „Aber wir sehen auch, da ist noch Luft nach oben“, sagt Feiertag, so aus einem Bericht des ORF.

Essen und Wein punkten bei italienischen Gästen

Ein entscheidender Trumpf liegt seiner Einschätzung nach in einem Bereich, für den die Steiermark ohnehin bekannt ist: der Kulinarik. „Der Italiener ist ein Genussmensch“, sagt Feiertag. Die konsequente Ausrichtung der Steiermark auf das Thema Kulinarik komme dem Land deshalb entgegen. Besonders häufig würden italienische Besucher vom Essen und Wein, aber auch vom heimischen Bier schwärmen. Damit trifft das touristische Angebot offenbar einen Nerv: Genuss, regionale Produkte und Kulinarik sollen auch künftig eine wichtige Rolle dabei spielen, noch mehr Menschen aus Italien für einen Aufenthalt in der Steiermark zu gewinnen.

Koralmbahn könnte zusätzlichen Schub bringen

Doch nicht nur das Angebot vor Ort ist entscheidend. Auch die Koralmbahn spielt in den Überlegungen der Touristiker eine Rolle. Verbesserte Verkehrsverbindungen könnten die Steiermark für Gäste aus dem Süden künftig noch leichter erreichbar machen. Nach dem starken Sommer richtet sich der Blick deshalb bereits auf die kommenden Monate. Vor allem der Advent soll genutzt werden, um die Steiermark bei italienischen Gästen weiter zu positionieren. Das Plus von 36,2 Prozent zeigt jedenfalls: Der italienische Markt gewinnt für den steirischen Tourismus deutlich an Bedeutung. Und geht es nach Feiertag, soll der Aufwärtstrend noch lange nicht vorbei sein.

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