„Bridgerton“ auf steirisch: Neue Aufsteirern-App hilft beim Anbandeln
Es erinnert ein wenig an die Tanzkarte aus „Bridgerton“, nur eben auf steirisch und digital: Wer beim Aufsteirern noch jemanden zum Tanzen sucht, kann heuer bereits vor dem Fest via neuer App fündig werden.
Statt Ballsaal, feiner Handschuhe und streng geführter Tanzkarten gibt es Dirndl, Lederhose und Smartphone: Beim diesjährigen Aufsteirern in Graz bekommt die Suche nach dem passenden Tanzpartner eine moderne Variante. Mit einer neuen Aufsteirern-App können sich Besucher bereits vor dem großen Festwochenende am 19. und 20. September miteinander vernetzen. Und dabei geht es längst nicht ausschließlich ums Tanzen.
Tanzpartner gesucht? Dafür gibt es jetzt eine App
Wer noch Begleitung für eine Runde über das Tanzparkett braucht, kann über die App nach einem passenden Gegenüber suchen. Ebenso lassen sich Mitfahrgelegenheiten finden. Und wer lieber bei einem Achterl zusammensitzt und neue Leute kennenlernt, soll ebenfalls Kontakte knüpfen können. Damit bekommt das traditionelle „Anbandeln“ beim Aufsteirern bereits vor dem eigentlichen Fest eine digitale Bühne. Ob daraus tatsächlich die eine oder andere steirische Romanze entsteht, bleibt den Nutzerinnen und Nutzern selbst überlassen.
Aufsteirern feiert 25. Geburtstag
Die Neuerung kommt zu einem besonderen Anlass: Das Aufsteirern feiert 2026 sein 25. Jubiläum. Seit seinen Anfängen ist das Fest kräftig gewachsen. 2002 kamen rund 40.000 Besucher nach Graz. Im vergangenen Jahr wurde laut Veranstaltern erstmals die Marke von 200.000 Besuchern überschritten. Am 19. und 20. September verwandelt sich die Grazer Innenstadt wieder in eine große Bühne für Volkskultur, Musik, Tanz und Tracht. Zum Jubiläum gibt es noch eine weitere Änderung. Die Herrengasse soll heuer erstmals bereits am Samstag zum belebten Treffpunkt des Aufsteirerns werden. Damit müssen sich Besucher nicht bis zum traditionellen großen Sonntag gedulden. Und wer bis dahin über die neue App bereits Tanzpartner, Mitfahrgelegenheit oder vielleicht sogar ein vielversprechendes „Gspusi“ gefunden hat, weiß möglicherweise schon vorher, mit wem es in die Grazer Innenstadt geht.