Haus in Fohnsdorf in Vollbrand: Florianis retten Familienhund
Eine dichte Rauchsäule stand am Samstagmittag über Fohnsdorf: Unweit des Freibades brannte ein Einfamilienhaus. Verletzt wurde niemand - auch der vermisste Familienhund wurde lebend gerettet.
Am Samstagmittag, dem 12. September, ragte eine dichte Rauchsäule über Fohnsdorf. Ein Einfamilienhaus unweit des Freibades stand in Vollbrand. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Der Familienhund galt jedoch zunächst als vermisst.
Flammen bekämpft
Mehrere alarmierte Feuerwehren rückten zum Brand aus und bekämpften die Flammen mit mehreren Löschleitungen. Gleichzeitig schützten die Einsatzkräfte die angrenzenden Häuser erfolgreich vor dem Feuer. Mit der Drehleiter der Stadtfeuerwehr Judenburg konnte auch das Dachgeschoss gezielt abgelöscht werden. Zwei nahe gelegene Hydranten stellten während des Einsatzes die Wasserversorgung sicher.
Hund lebend gerettet
Bei den anschließenden Nachlöscharbeiten kam schließlich die erleichternde Nachricht. Ein Atemschutztrupp fand den vermissten Familienhund lebend. Die Feuerwehr konnte das Tier seinem Besitzer übergeben. Der Atemschutzstützpunkt Stahl-Judenburg füllte während des Einsatzes leer geatmete Atemschutzflaschen wieder auf.
75 Florianis vor Ort
Insgesamt standen sieben Feuerwehren mit 18 Fahrzeugen und 75 Florianis im Einsatz. Unterstützt wurde die Feuerwehr Fohnsdorf von den Feuerwehren Hetzendorf, Rattenberg, Zeltweg Stadt, Rothenthurm, der Stadtfeuerwehr Judenburg und der Betriebsfeuerwehr Stahl Judenburg. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der Fohnsdorfer Feuerwehrkommandant Leo Temnitzer.
Ursache noch offen
Gegen 15.30 Uhr konnten die ersten Feuerwehren ihren Einsatz beenden. Um 18 Uhr rückte schließlich auch die Feuerwehr Fohnsdorf wieder ein. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.