Neuer Höchststand: Bundesheer verzeichnet Rekord
Rekordjahr für das Bundesheer in der Steiermark: 120 Informationsoffiziere leisteten 2025/26 über 600 Einsätze. Ein gewaltiger Anstieg zeigt sich vor allem im Bildungsbereich an Schulen und Unis.
Die Nachfrage nach Sicherheitspolitik und Infos zum Österreichischen Bundesheer ist in der Steiermark so hoch wie nie zuvor. Im Tätigkeitsjahr 2025/26 verzeichneten die 120 steirischen Informationsoffiziere einen neuen Höchststand: Bei insgesamt 611 Einsätzen wurden 22.966 Menschen zu Themen wie Geistiger Landesverteidigung, Grundwehrdienst und Sicherheitspolitik geschult. Besonders stieg das Interesse in den Klassenzimmern und Hörsälen: Die Zahl der Einsätze an Bildungseinrichtungen hat sich von 194 (2024/25) auf 298 Einsätze im abgelaufenen Jahr fast verdoppelt.
Über 14.000 Schüler und Jugendliche erreicht
Im Fokus der Vorträge an Schulen stehen demokratische Grundwerte, Zeitgeschichte, der Grundwehrdienst sowie der konkrete Auftrag der Streitkräfte. Allein im Bildungsbereich konnten die Experten 14.652 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erreichen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstreicht die Bedeutung der Aufklärung vor Ort: „Die Informationsoffiziere gehen dorthin, wo die Fragen der Menschen sind – in Klassenzimmer, Lehrsäle und Vereinsräume. Gerade jungen Menschen wollen wir fundiertes Wissen vermitteln und sie dazu ermutigen, sich ein eigenes, reflektiertes Bild zu machen“, so Tanner.
Kostenloses Angebot für Schulen und Vereine
Informationsoffiziere sind speziell geschulte Soldaten, Zivilbedienstete oder auch externe Lehrkräfte. Schulen, Gemeinden und Vereine können die Vorträge, Workshops oder Exkursionen im Rahmen der Politischen Bildung österreichweit kostenlos beim Bundesheer anfordern.