PR-Panther 2026: Diese steirischen Projekte wurden ausgezeichnet
Der steirische Landespreis für Kommunikation wurde am Dienstag in Graz verliehen. Fünf Projekte und ein Kommunikator wurden ausgezeichnet.
Der PR-Panther 2026 ist entschieden. Bei der 14. Auflage des steirischen Landespreises für Kommunikation wurden am Dienstagabend mehrere Projekte aus unterschiedlichen Bereichen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 15. September im Innenhof der Priesterseminare Graz-Seckau im Rahmen des Presseclubfestes statt. Mehr als 500 Gäste aus Kommunikationsbranche, Wirtschaft und Politik waren dabei. In vier Kategorien wurden insgesamt 44 Projekte nominiert. Bei der vergangenen Ausgabe im Jahr 2024 waren es noch 29 Einreichungen.
Diese Projekte holten den PR-Panther
In der Kategorie „Gesellschaft & Kultur“ setzte sich das Projekt „oida Austria“ von the gemma agency durch. Die Jury hob vor allem die Reichweite, die Social-Media-Strategie und die Einbindung der Community hervor.
Der Preis in der Kategorie „Wirtschaft“ ging an „Boutique s’Finks x Herbert Traumüller – Tradition neu inszeniert“. Hinter dem Projekt steht die Kreativagentur Sabrina Deutsch. Besonders die Vernetzung mit der Grazer Mode- und Kreativszene wurde von der Jury positiv bewertet.
In der Kategorie „Tourismus, Sport, Freizeit & Gesundheit“ wurde „Schillerhaus – Pflege sichtbar machen“ ausgezeichnet. Das Projekt des Schillerhaus Bezirkspflegeheims Gleisdorf beschäftigt sich mit dem Personalmangel in der Pflege. Die Jury würdigte dabei insbesondere die authentische Darstellung von Mitarbeitern, Bewohnern und persönlichen Begegnungen.
Der vierte reguläre Preis ging in der Kategorie „Wissenschaft, Forschung & Bildung“ an „Med Uni Graz Insights“. Das von Moodley umgesetzte Projekt soll wissenschaftliche Inhalte digital zugänglich machen und gleichzeitig Wissenstransfer sowie die öffentliche Sichtbarkeit der Medizinischen Universität Graz stärken.
Sonderpreis für „30 Jahre Marienstüberl“
Zusätzlich wurde heuer ein Sonderpreis für Nachhaltigkeit in der Kommunikation vergeben. Dieser ging an das Projekt „30 Jahre Marienstüberl“. Beteiligt waren die Caritas Steiermark, der Studiengang Journalismus und PR der FH JOANNEUM sowie Knapp AG. Auftraggeber war die Caritas der Diözese Graz-Seckau. Bei der Bewertung wurde insbesondere berücksichtigt, ob Nachhaltigkeit nicht nur kurzfristig, sondern als längerfristiger Kommunikationsprozess umgesetzt wird. Die Jury hob unter anderem regelmäßige Einblicke in den Alltag des Marienstüberls und die kontinuierliche Kommunikation hervor.
Paul Kalcher ist Kommunikator des Jahres
Auch eine Einzelperson wurde ausgezeichnet: Paul Kalcher von pentamedia erhielt den Titel „Kommunikator des Jahres“. Für die Wahl standen insgesamt acht Personen zur Abstimmung. Anders als bei den Projektkategorien wurde diese Auszeichnung ausschließlich über ein Public Voting vergeben.
Fast 13.000 Stimmen abgegeben
Insgesamt wurden beim Public Voting des PR-Panthers heuer fast 13.000 Stimmen abgegeben. Mehr als 3.000 davon entfielen auf die Wahl zum Kommunikator des Jahres. Die Projekte wurden zunächst öffentlich zur Abstimmung gestellt und anschließend von einer Jury bewertet. Den Vorsitz hatte Gabriele Faber-Wiener vom Center for Responsible Management. Die 44 nominierten Projekte verteilten sich auf vier Kategorien: Je 15 Einreichungen gab es bei „Gesellschaft & Kultur“ und „Wirtschaft“, acht bei „Tourismus, Sport, Freizeit & Gesundheit“ sowie sechs bei „Wissenschaft, Forschung & Bildung“.