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Foto auf 5min.at zeigt einen Handschlag.
Zwölf steirische Betriebe sind für den Follow me Award 2026 nominiert. Das Online-Voting startet am 1. Oktober.

Follow me Award 2026: Diese 12 steirischen Betriebe sind nominiert

Vom Café in Graz bis zur Fleischerei in Ilz: Zwölf Betriebe aus der ganzen Steiermark sind für den Follow me Award 2026 nominiert. Ab 1. Oktober kannst du täglich online für deinen Favoriten abstimmen.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
3 Minuten Lesezeit(501 Wörter)
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Für zwölf steirische Unternehmen beginnt am 1. Oktober die Abstimmung um den Follow me Award 2026. Gesucht werden die „Nachfolgebetriebe des Jahres“ in den Kategorien familieninterne und familienexterne Nachfolge. Nominiert werden Unternehmen, die einen Generationenwechsel erfolgreich gemeistert haben. Hinter der Auszeichnung steht die Betriebsnachfolgeinitiative Follow me der WKO Steiermark gemeinsam mit einem steiermarkweiten Partnernetzwerk. Damit soll die Betriebsübernahme auch als Alternative zu einer Neugründung stärker ins Bewusstsein gerückt werden.

Diese Firmen treten an

Aus dem Ennstal und Salzkammergut ist Bestattung Butter mit Alexander Butter aus Gaishorn am See nominiert, aus Leoben Maler & Bodenleger Fahrleitner mit Ulla Fahrleitner aus Eisenerz. Dazu kommen die Fleischerei Turza mit Philipp Turza aus Ilz, Garten Matzer mit Nicolas Matzer aus Feldbach und Restaurant Cooking Pilkos mit Raphael Pilko aus Stainz. Für Graz-Umgebung geht die Glaserei Aldrian mit Markus Aldrian aus Gratwein-Straßengel ins Rennen, für Murau-Murtal Forst- & Gartengeräte Ebner mit Andreas Ebner aus Murau. Ebenfalls nominiert sind die Bäckerei Rothwangl mit Kathrina Prattes aus Krieglach, Nah&Frisch Pretterhofer mit Andreas Pretterhofer aus St. Kathrein am Offenegg und Harmonikabau Jamnik mit Anna, Johanna & Andreas Jamnik aus Gamlitz. Komplettiert wird das Feld durch Restaurant & Diner Pizzburg mit Sandra Schrottner aus Söding-Sankt Johann sowie das Café Herzog mit Bujar Shabani & Mirsad Krasniqi aus Graz.

Täglich abstimmen

Das Online-Voting startet am 1. Oktober 2026 um 8 Uhr und endet am 31. Oktober 2026 um 8 Uhr. Abgestimmt werden kann täglich und ausschließlich online unter followme.nachfolgen.at/voting/. In beiden Kategorien wird jener Betrieb gesucht, der die meisten Menschen zum Abstimmen motivieren kann. Die feierliche Verleihung findet anschließend am 20. November 2026 in der Steiermärkischen Sparkasse in Graz statt. Dort werden die ausgezeichneten Nachfolgebetriebe vor den Vorhang geholt.

Mehr Übernahmen

Wie bedeutend Betriebsnachfolgen in der Steiermark sind, zeigen auch die jüngsten Zahlen. Im Jahr 2025 wurden 1.023 Unternehmen übernommen. Das waren 3,9 Prozent mehr als 2024 und einer der höchsten Werte seit Beginn der Erhebung im Jahr 1998. Im Durchschnitt werden jährlich rund 900 steirische Betriebe von Nachfolgerinnen und Nachfolgern übernommen. WKO-Steiermark-Vizepräsidentin Gabi Lechner erklärt dazu: „Jedes Jahr werden durchschnittlich 900 Betriebe in der Steiermark von engagierten Betriebsnachfolgerinnen und Betriebsnachfolgern übernommen. Sie sorgen mit innovativen Produkten und Prozessen oder frischen Marketing-Kanälen dafür, dass zahlreiche Arbeitsplätze eine Zukunft haben.“

Bewährtes trifft Neues

Mit dem Award soll sichtbar werden, wie bestehende Unternehmen nach einer Übergabe weitergeführt und weiterentwickelt werden. Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied der Steiermärkischen Sparkasse, beschreibt diesen Übergang so: „Eine erfolgreiche Betriebsnachfolge bedeutet weit mehr als die Weitergabe eines Unternehmens. Sie verbindet Bewährtes mit neuen Ideen und schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum.“ Auch Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer betont die Bedeutung der Nachfolge: „Betriebsnachfolgerinnen und –nachfolger leisten einen bedeutenden Beitrag für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Steiermark. Mit dem Follow me Award wollen wir ihren unternehmerischen Mut und ihr Engagement auszeichnen und gleichzeitig auf die Bedeutung erfolgreicher Betriebsübernahmen für die heimische Wirtschaft hinweisen!“

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