Mehrere Katzen starben: Ursache nach Wohnhausbrand geklärt
Nach dem schweren Wohnhausbrand am 23. September steht die Ursache fest: Funkenflug im Heizraum dürfte das Feuer ausgelöst haben. Mehrere Katzen starben, der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.
Eine Woche nach dem Brand eines Mehrparteienwohnhauses steht fest, wie das Feuer entstanden sein dürfte. Ermittler des Landeskriminalamtes Steiermark untersuchten den Brandort gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung und einem Bezirksbrandermittler. Dabei konnten sie die Brandausbruchsstelle eindeutig im Heizraum des Gebäudes feststellen.
Funken im Heizraum
Dort dürfte es im Bereich eines Stückgutkessels zu unkontrolliertem Funkenflug gekommen sein. In unmittelbarer Nähe waren leicht brennbare Gegenstände unsachgemäß gelagert. Diese dürften sich durch die Funken entzündet haben. Einen technischen Defekt sowie Fremdverschulden schließen die Ermittler nach aktuellem Stand aus.
Großeinsatz für Feuerwehren
Der Brand hatte am 23. September einen Großeinsatz ausgelöst. Insgesamt rückten 15 Feuerwehren mit rund 192 Einsatzkräften und 33 Fahrzeugen aus. Schon beim Eintreffen schlugen meterhohe Flammen aus dem Gebäude. Besonders aufwendig war die Wasserversorgung: Die Einsatzkräfte mussten Löschleitungen mit einer Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer verlegen. Auch Drehleitern und Teleskopmasten kamen zum Einsatz.
Katzen starben im Feuer
Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Für mehrere Katzen endete das Feuer jedoch tödlich. Mehr dazu liest du hier: Nach Großbrand in der Steiermark: Mehrere Katzen sterben in den Flammen. Zwei Tiere überlebten, eines davon wurde später in ein Tierheim gebracht. Auch am nächsten Morgen waren noch Einsatzkräfte vor Ort, um Glutnester abzulöschen. Das Wohnhaus war nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
Schaden ist enorm
Mittlerweile steht auch die Höhe des Schadens fest. Laut Landespolizeidirektion Steiermark beläuft sich dieser auf mehrere hunderttausend Euro. Für den Liegenschaftseigentümer folgen nun weitere Schritte. Die Polizei teilt dazu mit: „Der Liegenschaftseigentümer wird nach Abschluss der Erhebungen an die Staatsanwaltschaft Graz angezeigt werden“.