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Foto auf 5min.at zeigt die ÖGK Graz.
Die steirische SPÖ fordert konkrete Verbesserungen bei Kassenstellen, medizinischer Versorgung und Pflege.

ÖGK unter Druck: Mehr Kassenstellen in der Steiermark gefordert

Mehr Kassenstellen, leistbare Versorgung und sichere Pflege: Die steirische SPÖ begrüßt Kornhäusls Kurs gegenüber der ÖGK, fordert nun aber konkrete Verbesserungen für die Menschen in der Steiermark.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(345 Wörter)
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Die steirische SPÖ begrüßt, dass Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl gegenüber der Bundes-ÖGK stärker auftreten will. Aus Sicht der Partei braucht es vor allem mehr Kassenstellen und eine bessere Versorgung außerhalb der Spitäler. Für SPÖ-Klubobmann Hannes Schwarz reichen Ankündigungen alleine aber nicht aus. „Wir begrüßen ausdrücklich, wenn der Gesundheitslandesrat hier gegenüber der ÖGK auftritt. Entscheidend wird aber sein, ob aus den Ankündigungen jetzt auch konkrete Verbesserungen für die Steirerinnen und Steirer werden. Wir werden sehr genau beobachten, was hier tatsächlich weitergeht“, so Schwarz.

SPÖ Chef Max Lercher und Klubobmann Hannes Schwarz haben heute die Forderungen und Ideen der Sozialdemokratie zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Steiermark vorgestellt.
©SPÖ Steiermark
SPÖ-Landesgeschäftsführer Max Lercher und Klubobmann Hannes Schwarz fordern Verbesserungen bei der Gesundheitsversorgung in der Steiermark.

Kritik an Selbstbehalt

Gleichzeitig richtet Schwarz Kritik an Vertreter der ÖVP innerhalb der ÖGK. Für die SPÖ passe die Forderung nach einer besseren Kassenversorgung nicht mit Überlegungen zu zusätzlichen Selbstbehalten zusammen. „Es ist schwer vermittelbar, wenn auf der einen Seite mehr Kassenversorgung gefordert wird und auf der anderen Seite ÖVP-Vertreter bei der ÖGK für zusätzliche Selbstbehalte eintreten. Die Menschen zahlen genug in unser Gesundheitssystem ein – sie haben ein Recht darauf, dass es funktioniert, und nicht darauf, bei der medizinischen Versorgung immer tiefer in die eigene Tasche greifen zu müssen“, so Schwarz.

Community Nurses

Positiv bewertet die SPÖ hingegen die angekündigte Lösung für die Community Nurses. Dass dieses Angebot Teil der Regelversorgung werden soll, sieht die Partei als wichtigen Schritt. Schwarz fordert allerdings eine langfristige Absicherung statt weiterer Übergangslösungen. „Dass Community Nursing endlich Teil der Regelversorgung werden soll, ist ein wichtiger Schritt und zeigt, dass sich unser Druck auszahlt. Allerdings werden wir seit Jahren mit Übergangs- und Notlösungen hingehalten. Was es jetzt braucht, sind flächendeckende, langfristig abgesicherte Strukturen und keine neuerliche Lösung auf Zeit“, betont Schwarz.

Fokus auf Versorgung

Für die SPÖ steht damit vor allem die konkrete Versorgung in den steirischen Regionen im Mittelpunkt. Gefordert werden ausreichend Kassenärztinnen und Kassenärzte, eine leistbare medizinische Betreuung sowie verlässliche Pflegeangebote. An diesen Punkten will die Partei laut ihrer Stellungnahme auch die weitere Arbeit des Gesundheitslandesrates messen.

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