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/ ©Montage: Canva & 5 Minuten
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt die AT-Alert Nachricht sowie eine Sirene.
In ganz Österreich stand der jährliche Zivilschutz-Probealarm auf dem Programm.

Sirenen-Test in der Steiermark: Nur sechs Anlagen blieben stumm

Am Samstag wurde es in der gesamten Steiermark laut: Beim jährlichen Zivilschutz-Probealarm mussten 1.278 Sirenen zeigen, ob sie im Ernstfall funktionieren. Das Ergebnis fällt deutlich aus, nur sechs Anlagen versagten.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(305 Wörter)
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Wer am Samstag zu Mittag plötzlich Sirenen hörte und kurz darauf Warnmeldungen auf dem Handy bekam, musste sich keine Sorgen machen. In ganz Österreich stand der jährliche Zivilschutz-Probealarm auf dem Programm. Dabei wurde nicht nur das Sirenennetz auf die Probe gestellt, sondern auch das Warnsystem AT-Alert getestet, 5 Minuten hat berichtet: Zivilschutz-Probealarm: So läuft der Sirenen-Test heute ab. In der Steiermark funktionierte der Großteil der Anlagen wie vorgesehen: Von insgesamt 1.278 getesteten Sirenen waren 1.272 einsatzbereit. Lediglich sechs fielen beim Test aus. Das entspricht einer Erfolgsquote von 99,53 Prozent.

Österreichweit mehr als 8.000 Sirenen getestet

Auch im österreichweiten Vergleich war die Ausfallquote gering. Insgesamt wurden am Samstag 8.399 Sirenen überprüft. Davon funktionierten 8.343 einwandfrei, eine Quote von 99,33 Prozent. Der jährliche Test soll sicherstellen, dass die Bevölkerung bei Katastrophen und anderen Gefahrenlagen möglichst flächendeckend gewarnt werden kann. Gleichzeitig sollen die unterschiedlichen Signale wieder ins Bewusstsein gerufen werden.

Weißt du, was die Sirenentöne bedeuten?

Denn genau dabei gibt es offenbar Nachholbedarf: Laut den genannten Umfragen wissen lediglich 43 Prozent, was das Signal „Alarm“ bedeutet. Bei der Entwarnung kennen demnach sogar nur 27 Prozent die richtige Bedeutung. Dabei können die Unterschiede im Ernstfall entscheidend sein. Eine dreiminütige gleichbleibende Sirene bedeutet „Warnung“. Dann sollte man sich über Radio, Fernsehen oder Internet über die aktuelle Gefahr und entsprechende Verhaltensmaßnahmen informieren. Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton bedeutet „Alarm“ und fordert dazu auf, schützende Bereiche aufzusuchen. Ertönt hingegen für eine Minute ein gleichbleibender Dauerton, bedeutet das Entwarnung.

Auch Handys schlugen Alarm

Nicht nur die Sirenen wurden am Samstag getestet. Auch AT-Alert kam zum Einsatz. In der Steiermark wurden zu Mittag zwei Testmeldungen auf Mobiltelefone ausgesendet. Das System ergänzt die klassischen Sirenen und soll Warnungen bei Gefahrenlagen direkt auf geeignete Handys bringen.

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