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/ ©Nah und Frisch Wettmannsstätten
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man einen EInkaufswagen mit vielen Lebensmittel.
Nun steht auch fest, wann endgültig die Türen schließen: Freitag, der 20. November 2026, ist der letzte Verkaufstag in Wettmannstätten.

Wichtiger Nahversorger schließt: In dieser steirischen Gemeinde ist bald Schluss

Für viele Stammkunden in Wettmannstätten heißt es bald Abschied nehmen: Der örtliche Nah-&-Frisch-Markt wird geschlossen. Betreiber Benjamin Neubauer nennt mehrere Gründe für die schwierige Entscheidung.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(453 Wörter)
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Die Nachricht dürfte in Wettmannstätten im Bezirk Deutschlandsberg für Gesprächsstoff sorgen. Der dortige Nah-&-Frisch-Markt wird nicht weitergeführt. Nachdem sich die Nachricht offenbar bereits im Ort verbreitet hatte, machte Betreiber Benjamin Neubauer die bevorstehende Schließung nun selbst öffentlich. „Ja, es stimmt, wir schließen leider den Standort in Wettmannstätten“, informiert das Team seine Kundinnen und Kunden. Die Entscheidung sei keineswegs von heute auf morgen gefallen.

„Es geht grad so“

Ein wesentlicher Grund ist laut Betreiber die wirtschaftliche Situation. Diese sei über längere Zeit ein Auf und Ab gewesen, zusammengefasst mit den Worten: „Es geht grad so.“ Doch Geld allein gab nicht den Ausschlag. Auch die schwierige Personalsuche habe den Betrieb zunehmend belastet. Fehlende Mitarbeiter bedeuten für das bestehende Team wenig Freizeit und machen selbst Urlaub schwierig, weil andere Beschäftigte die Dienste übernehmen müssen. Hinzu kommen gesundheitliche Belastungen. Auch die ausgefallenen Kühlungen am zweiten Standort in St. Stefan hätten in diesem Jahr einen erheblichen finanziellen Schaden verursacht.

Vertrag wird nicht mehr verlängert

Die Entscheidung habe deshalb einige Zeit gebraucht. Nun steht sie fest: Da auch der Vertrag für den Standort in Wettmannstätten in diesem Jahr ausläuft, wird dieser nicht mehr verlängert. Besonders schwer fällt dem Betreiber der Abschied von den Menschen. Über die Jahre seien aus vielen Begegnungen und Gesprächen mit Kunden persönliche Beziehungen und Freundschaften entstanden. Auch personell hat die Schließung Folgen. Insgesamt müssen laut Betreiber drei Mitarbeiterinnen aus den beiden Standorten gehen. Für sie findet Neubauer besonders deutliche Worte: „Wer euch erwischt, hat großes Glück!“

Geschäft bleibt bis zum Schluss versorgt

Von heute auf morgen zugesperrt wird allerdings nicht. Die Nahversorgung soll bis zum letzten Öffnungstag aufrechterhalten werden. Frisches Obst und Gemüse, Molkereiprodukte sowie die Feinkost, vom Betreiber als „unser Herzstück“ bezeichnet, sollen weiterhin entsprechend angeboten werden. Lediglich beim Trockensortiment will das Team bei den Bestellungen bereits zurückhaltender werden. Der Grund: Übrig gebliebene Waren müssten anschließend zum Standort nach St. Stefan gebracht werden. Deshalb richtet das Team auch einen Appell an seine Stammkunden: Sie sollen den Markt in den verbleibenden Wochen weiterhin mit ihren Einkäufen unterstützen. Außerdem werden Kunden gebeten, vorhandene Gutscheine noch rechtzeitig einzulösen.

Am 20. November ist Schluss

Nun steht auch fest, wann endgültig die Türen schließen: Freitag, der 20. November 2026, ist der letzte Verkaufstag in Wettmannstätten. Bis dahin soll der Betrieb regulär weiterlaufen. Zum Abschied bedankt sich Benjamin Neubauer gemeinsam mit seinem Team ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen, den Vermietern und vor allem bei den langjährigen Kunden.

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