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/ ©Montage: Canva
auf dem bild vom 5min.at sieht man die polizei.
Alle Tatverdächtigen wurden ausgeforscht und angezeigt.

Jugendliche Gruppen bedrohen und verletzen sich gegenseitig

Gefährliche Drohung, Einsatz einer Schreckschusspistole und schwere Körperverletzung: Eine Rauferei zwischen zwei jugendlichen Gruppen in Tirol eskalierte und endete mit einem Einsatz der Cobra.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(284 Wörter)
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Wie Ermittlungen der Polizeiinspektion Schwaz ergaben, kam es bereits am 15. Mai .2026, gegen 23 Uhr, im Ortsgebiet von Schwaz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jugendlichen Gruppierungen, wobei eine Gruppe aus 10 Personen und eine Gruppe aus vier Personen bestand.

Schreckschusspistole und Rauferei

Nach einer vorangegangenen verbalen Auseinandersetzung zog ein 17-Jähriger eine Schreckschusswaffe und gab einen Schuss in die Luft ab. Folglich bedrohte er einen 16-Jährigen und einen 18-Jährigen, alle drei österreichische Staatsangehörige, durch Zielen und Anvisieren mit der Schreckschusswaffe. Folglich ging der 16-Jährige auf den 17-Jährigen los, woraufhin eine körperliche Auseinandersetzung folgte.

Grobgliedrige Halskette und Klappmesser

Im Zuge dieses Handgemenges wickelte ein beteiligter 18-jähriger Österreicher eine grobgliedrige Halskette um die Faust und schlug einem anderen 17-Jährigen in das Gesicht, wodurch dieser schwere Gesichtsverletzungen erlitt und folglich in der Klinik Innsbruck behandelt werden musste. Ein 17-Jähriger Bursch syrischer Herkunft zog schließlich ein Klappmesser um die rivalisierende Gruppe auf Abstand zu halten. Folglich konnte die aus vier Personen bestehende Gruppe flüchten.

Hausdurchsuchungen durch die Cobra

Im Zuge intensiver kriminalpolizeilicher Ermittlungen durch die Polizeiinspektion Schwaz, konnten alle Tatverdächtigen bzw. Beteiligten ausgeforscht und niederschriftlich einvernommen werden. Die Beschuldigten zeigten sich zu den Tatvorwürfen vollumfänglich geständig. Bei zwei von der Staatsanwaltschaft Innsbruck angeordneten Hausdurchsuchungen, welche durch Beamte der Polizeiinspektionen Schwaz und Strass im Zillertal, sowie durch Kräfte der Schnellen Interventionsgruppe SIG und dem Einsatzkommando Cobra durchgeführt wurden, konnten unter anderem die Tatwaffen, Munition, sowie an der Tatörtlichkeit abgefeuerte Patronen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Beschuldigten werden der Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen mehrerer Delikte zur Anzeige gebracht. Zudem wurde gegen drei beteiligte Personen ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

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