Über 100.000 Euro weg: Tirolerin träumt von Gewinnen, verliert Vermögen
Mehr als 100.000 Euro hat eine 77-jährige Tirolerin auf einer Online-Plattform investiert - in der Hoffnung, das schnelle und große Geld zu machen. Doch dann wurde es für sie so richtig teuer.
Bereits seit Jänner 2026 hat eine 77-jährige Tirolerin ihr Geld auf einer Online-Plattform investiert. Es ging dabei um mehr als 100.000 Euro. Bis April 2026 soll sich das Geld bereits verdoppelt haben, doch die Auszahlung der Gesamtsumme war an weitere Zahlungen im mittleren fünfstelligen Bereich gebunden, wie die Polizei weiß. Da sie ihr Geld unbedingt wieder haben wollte – inklusive der „Gewinne“ -, zahlte die Pensionistin das auch.
Als Tirolerin nicht mehr zahlte, brach der Kontakt ab
Doch damit nicht genug kamen immer weitere Zahlungsaufforderungen. Diesen kam die Tirolerin dann nicht mehr nach, der Kontakt wurde durch die online-Plattform daraufhin abgebrochen. Der Frau ist dadurch ein finanzieller Schaden im niedrigen sechsstelligen Bereich entstanden, so die Beamten abschließend.
Banken sind bei online-Betrügereien oft die Hände gebunden
Fälle wie diese kommen in Österreich immer wieder vor, Banken haben hier allerdings oft nicht viel Handlungsspielraum, wie auch Eva Landrichtinger, Geschäftsführerin der Bundessparte Bank & Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gegenüber 5 Minuten ausführt: „Getäuschte Kunden geben oft Zahlungen selbst aktiv frei oder bestehen auf deren Ausführung, ungeachtet einer von der Bank erkannten Verdachtslage.“ Alles zum Thema könnt ihr auch hier nachlesen: Konto von Österreicherin leergeräumt: Was Banken gegen Betrug machen.