Bundesheer-Großübung: 650 Soldaten trainieren im Hochgebirge
Eine zweiwöchigen Übung des Österreichischen Bundesheers findet noch bis zum 26. Juni 2026 am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen statt. Mit dabei sind 650 Soldaten aus Kärnten, Tirol und Vorarlberg.
Die Übung trägt den Namen „Tirolerland26″ und findet auf über 2.000 Meter Seehöhe am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen in der Gemeinde Wattenberg (Bezirk Innsbruck-Land / Tirol) statt. Vor Ort sind rund 650 Soldaten aus Kärnten, Tirol und Vorarlberg mit insgesamt 65 Heeresfahrzeugen. Mittendrin auch 155 Grundwehrdiener des Einrückungstermins Jänner 2026 sowie 230 Milizsoldaten.
Hochgebirgsübung
Beübt wird der militärische Einsatz im Hochgebirge. Am Dienstplan standen für die Soldaten unter anderem das Scharfschießen mit dem Sturmgewehr 77 und der Pistole 80 im Hochgebirge, eine erweiterte Sanitätsausbildung, Alpindienst und ein Marsch im Gebirge. „Als Höhepunkt der zweiwöchigen Übung ist ein Verzögerungskampf im Hochgebirge und ein Gefechtsschießen im Kompanierahmen bei Tag und Nacht geplant“, erklärt Oberst Udo Hofer, Kommandant des Jägerbataillon26. Unter der Führung des Jägerbataillon 26 aus Spittal an der Drau werden außerdem die Einsatzarten Verteidigung und Verzögerungskampf im alpinen Raum geübt.
Miliz und Grundwehrdiener
„Ich bin stolz darauf, dass speziell die an der Übung teilnehmenden Grundwehrdiener und Milizsoldaten diese Woche so viel Einsatz gezeigt haben und so diese Übungswoche gemäß dem Motto unserer Brigade ‚Partnerschaftlich, professionell – gemeinsam erfolgreich‘ zu einem Highlight gekrönt haben“, lobte Brigadier Gerhard Pfeifer, Kommandant der 6. Gebirgsbrigade, abschließend.